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Ihre Schritte zur Kinderfreundlichen Kommune

„Wir wollen kinderfreundlicher werden.“ Diese Aussage ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Doch wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus? Hier kommt unser Programm ins Spiel: In sechs Schritten helfen wir Kommunen dabei, noch kinderfreundlicher zu werden.

  • Beschlussfassung – „Wir wollen kinderfreundlicher werden“, ist ein guter Anfang. Damit das Vorhaben in der Kommune starten kann, muss der Stadt- oder Gemeinderat einen offiziellen Beschluss fassen. Wenn dieser steht, unterzeichnet die Kommune mit uns eine Vereinbarung über die vierjährige Programmlaufzeit.
  • Kinderfreundlichkeitsanalyse – Viele Kommunen wollen kinderfreundlicher werden. Doch um zu wissen, wo kommunal dafür angesetzt werden muss, braucht es eine Bestandsaufnahme über die aktuellen Bedingungen für Kinder und Jugendliche in der Kommune. Durch eine umfangreiche Analyse stellen wir heraus: Wo liegen die Stärken der Kommune bei der Kinderfreundlichkeit? Wo die Herausforderungen?
  • Kinderbefragung – Wir wollen nicht über Kinder- und Jugendliche sprechen, sondern mit ihnen. Deshalb befragen wir Kinder in der Kommune direkt: Wie wohl fühlen sie sich in ihrem Wohnort? Haben sie Möglichkeiten diesen mitzugestalten? Wo sehen sie konkreten Handlungsbedarf? Und was würden sie selbst tun, wenn sie Bürgermeister_in wären? Die Ergebnisse sind Teil der Empfehlungen für die späteren Maßnahmen. 
  • Aktionsplan – Liegt die Auswertung aus der Analyse und der Befragung vor, geht es ans Eingemachte: Die Kommune entwickelt einen Aktionsplan. Sie legt konkrete Maßnahmen fest, welche die Kinderfreundlichkeit maßgeblich erhöhen. Es werden Zeitpläne erstellt, Verantwortlichkeiten festgelegt und die Umsetzung des Aktionsplanes durch einen Stadt- oder Gemeinderatsbeschluss gesichert.
  • Ehrung – Der Einsatz für Kinderfreundlichkeit zahlt sich aus. Der Aktionsplan ist Voraussetzung für den Erhalt unseres Siegels. Nach der Prüfung des Aktionsplanes durch unseren Verein wird der Stadt das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ verliehen. Es kann drei Jahre lang getragen und für das Stadtmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Es ist Herausforderung, Verpflichtung und Ansporn für die nächsten drei Jahre.
  • Umsetzung – Nach der Verleihung des Siegels setzt die Kommune die Maßnahmen Schritt für Schritt um. Auch auf diesem Weg lassen wir die Kommunen nicht allein: Die Sachverständigen und unser Team begleiten sie kontinuierlich mit aller vorhandener Expertise.

Bei allen Schritten, Fragen und Herausforderungen begleiten unser Verein und die Sachverständigen die Kommunen. Dabei können wir auf ein vielseitiges Expert_innen-Netzwerk zurückgreifen. Weiterhin bieten wir allen teilnehmenden Kommunen eine kostenlose Workshop-Reihe für Verwaltungsmitarbeiter_innen an, die wir speziell für unser Programm entwickelt haben.

Ressortübergreifende Umsetzung

Um das Programm effektiv und ressortübergeifend umzusetzen, setzt die Kommune vor Ort  eine Steuerungsgruppe ein.

Ziele und Aufgaben der Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe wird durch Mitarbeitende der Verwaltung gebildet und deckt alle Ressorts/Ämter ab. Außerdem kommen Angehörige der Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft darin zusammen. Auch Jugendliche sollen vertreten sein.

Die Steuerungsgruppe unterstützt die verantwortlichen Mitarbeiter_innen in der Kommune während des gesamten Vorhabens und koordiniert ämterübergreifend die Erarbeitung und Umsetzung des Aktionsplans. Die Mitglieder bringen eigene Maßnahme-Ideen ein und diskutieren Ziele und Schwerpunkte.

Die Steuerungsgruppe setzt sich in jeder Kommune individuell zusammen. Sowohl die Gruppengröße, als auch die Zusammensetzung und inhaltliche Schwerpunktlegung werden auf die Bedürfnisse vor Ort abgestimmt. Denn jede Kommune bringt andere Voraussetzungen mit.

Zu klären ist, wie sich Ressourcen sparen lassen:

  • Gibt es eine bereits bestehende Arbeitsgruppe, deren Aufgabenbereich sich erweitern ließe?

  • Wer ist gut vernetzt, wer hat in der Kommune Einfluss im politischen Geschehen?

  • Sind Jugendliche bereits in Gremien vertreten, oder werden sie bisher nur vom Jugendamt repräsentiert?

Verlängerung des Programms

Nach der dreijährigen Umsetzung des Aktionsplanes können Kommunen das Programm um weitere drei Jahre verlängern und entsprechend in dieser Zeit das Siegel tragen. In dieser zweiten Phase wird ein weiterer Aktionsplan von der Kommune erstellt und umgesetzt, der an die Maßnahmen des vorangegangenen Aktionsplanes anknüpft. Unser Verein und unsere Sachverständigen unterstützten die Kommune selbstverständlich weiterhin im Prozess.

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Downloads

Unser Flyer 2018
Unsere Broschüre 2013

 

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Sie wollen mehr über das Vorhaben erfahren? Dann wenden Sie sich direkt an unser Berliner Büro. Wir beantworten Ihre Fragen!

Dr. Heide-Rose Brückner
Geschäftsführerin

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