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Kinder- und Jugendideen für ein Neubaugebiet

In der Wedemark wird ein neues Baugebiet erschlossen. Bei der Planung brachten die jungen Bürger_innen der Gemeinde ihre Vorstellungen davon ein, wie eine perfekte Wohnumgebung für sie aussehen würde. Dafür besichtigten sie das Gelände, erklärten und gestalteten ihre Wünsche und tauschten sich am Ende mit den Bauplannerinnen aus. Grundschüler_innen und Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren arbeiteten dabei in Tandems zusammen.

Insgesamt waren die Schüler_innen sehr motiviert ihre Ideen einzubringen und in künstlerischer Art und Weise darzustellen.

Jugendliche teilen ihre Sicht auf Remchingen

Remchinger Schüler_innen trafen sich mit Vertreter_innen der Gemeindeverwaltung, um sich auszutauschen und den Ort zu begehen. Die Jugendlichen verdeutlichten, wo sie sich besonders wohlfühlen und wo sie Gefahrenstellen wahrnehmen. Beispielsweise wiesen sie auf eine Stelle des Schulwegs hin, die besonders im Winter schlecht ausgeleuchtet war.

Dieser Hinweis wurde von der Verwaltung umgehend aufgegriffen und eine neue Straßenlaterne angebracht. So konnte aus dieser Jugendbeteiligung schnell eine Verbesserung für alle Fußgänger erreicht werden.

PARTYzipation in der Gemeinde Algermissen

Jugendliche entwickeln mit der Methode "StadtspielerJUGEND" Vorstellungen, wie sie sich ihren Ort in Zukunft vorstellen. Beispielsweise entwarfen Jugendliche eine Wohnanlage mit kleinen Wohnungen zu einem bezahlbaren Mietpreis. Dieser Vorschlag wurde ebenso wie der „Gemeinschaftspark mit Badesee“ als besonders wichtige Ideen ausgewiesen. Daneben fand eine Abstimmung zu Aktionen statt, die mit einfacheren Mitteln umsetzbar sein könnten.

Im Anschluss an die kreative, gestalterische Arbeit wurde ein wenig umgeräumt und der Abend mit Musik, kühlen Getränken und kleinen Snacks beendet.

Kinderbeirat fest in Stadtverwaltung verankert

In Wolfsburg beraten Kinder die Stadt in eigener Sache. Der Kinderbeirat setzt sich aus circa 12 Kindern zwischen 9 und 12 Jahren zusammen, die ein Jahr lang die Interessen ihrer Altergruppe vertreten, bevor sie von einer neuen Besetzung abgelöst werden. In der Jahresplannung wählen sie dabei die Themen aus, die sie für Wolfsburg am wichtigsten erachten und bearbeiten wollen. So stand im letzten Jahr zum Beispiel das Thema "Schule und Natur" auf der Agenda.

Schüler_innnen treten mit Kinderrechtstheater auf

In der Stadt Weil am Rhein haben Schüler_innen einer fünften Klasse ein Theaterstück auf die Bühne gebracht, das sich mit den Kinderrechten beschäftigt. Der Auftritt fand im Rahmen des Kinder- und Jugendtages statt, der vielfältige Aktionen rund um die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu bieten hatte. Beispielsweise brachten Jugendliche im Pro-Action-Café ihre Ideen zur Stadtgestaltung ein.

Senftenberger Kinder und Jugendliche packen mit an

Kinder und Jugendliche hatten sich in der Beteiligungsaktion "Dein Senftenberg von Morgen" für eine sauberere Stadt ausgesprochen. Jetzt arbeiten sie selbst an diesem Ziel: Im Rahmen des Dreck-Weg-Tags einer Senftenberger Wohnungsbaugenossenschaft zogen Schüler_innen und Kindergartenkinder zusammen mit Senior_innen durch die Stadt und sammelten Müll auf. Das Senftenberger Kinder- und Jugendparlament organisierte den Tag dabei maßgeblich mit.

Kinder gestalten spielerisch Hanau

Hanauer Hortkinder zwischen zehn und elf Jahren beteiligen sich an der Gestaltung eines neuen Wohngebiets. Mittels eines Brettspiels beschäftigen sie sich mit den Wünschen, die sie für ihre Stadt haben. Der Spielplan zeigt nur die Stadtgrenzen sowie Flüsse und Bahnschienen zur Orientierung - der Phantasie der Kinder sollen keine Grenzen gesetzt sein.

An dem "Stadtspiel" werde deutlich, "welches Potenzial in Kindern und Jugendlichen schlummert, auf das wir nicht verzichten dürfen", ist Hanaus Sozialdezernent überzeugt.

Ein Leitbild für Potsdam - Potsdam weiterdenken

Die Stadt Potsdam erstellt gerade ein Leitbild, in dem die wichtigsten Aufgaben und Themen der Stadt festgehalten werden, damit Politiker_innen, Stadtverwaltung und der Oberbürgermeister wissen, was den Menschen in Potsdam am wichtigsten ist und worauf sie sich in Zukunft bei ihrer Arbeit primär konzentrieren sollen.

Regensburger Schüler_innen gestalten Spiel- und Sportpark

In Regensburg entsteht derzeit der drittgrößte Park der Stadt. Den Spiel- und Sportbereich der Anlage konnten Kinder und Jugendliche in mehreren Beteiligungsrunden selbst mitentscheiden und gestalten. Kinder und Jugendliche einer schulvorbereitenden Einrichtung und eines Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen sowie Schüler_innen einer Grund- und einer Mittelschule brachten dabei ihre Ideen ein.

Kinderrechte-Koffer

Kinder in Senftenberg diskutieren Kinderarmut

Zwanzig Schüler_innen aus Senftenberg zwischen zehn und zwölf Jahren setzten sich mit dem Thema „Kinderarmut“ in ihrer Region auseinander. Sie beschrieben Folgen und entwickelten Ideen für Handlungsstrategien. Die teilnehmenden Kinder machten sich ihrer Rechte bewusst, lernten den positiven Zusammenhang zwischen Teilhabe und Resilienzstärkung kennen und entwickelten gezielt Ideen, um die Teilhabe von Kindern in Schule, Freizeit und Kommune zu verbessern.

© KfK

"Pimp Your Town" - Jugendliche in der Wedemark reden mit

Gemeinsam mit dem Verein "Politik zum anfassen e.V." führte die Gemeinde Wedemark jährlich das Planspiel zur Ratsarbeit mit Jugendvertreterinnen und Vertretern durch, in denen diese über die Entwicklung ihrer Gemeinde diskutierten und eine Vielzahl an Ideen und Anliegen hervorbringen. Im Jahr 2017 nahmen 100 Schülerinnen und Schüler teil und erarbeiteten insgesamt 45 Maßnahmen. Diese wurden von den Jugendlichen priorisiert und Patinnen sowie Paten ernannt, um weitere Schritte einzuleiten.