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Der Bürgermeister geht in die Schule

Die Gemeinde Wedemark veranstaltete den ersten "Bürgermeistertag": Einen Schultag lang stellten Schüler_innen aus Real-, Gesamtschule und Gymnasium dem Gemeindevorstand ihren Blick auf die Wedemark vor. Die dazu verwendeten Präsentationen hatten sie in einem vorhergehenden Projekttag erarbeitet, der unter anderem eine Crashkurs zu Kommunalpolitik beinhaltete. Die somit gut vorbereiteten Jugendlichen stellten dem Bürgermeister, der Ersten Gemeinderätin und dem Gemeindekämmerer auch ihre eigenen Gestaltungsideen für die Wedemark vor. Diese Anregungen werden mit anderen Ergebnissen der Jugendbeteiligung gebündelt und bearbeitet.

Der "Bürgermeistertag" soll ab jetzt jährlich stattfinden.

Verwaltungmitarbeiter_innen werden für Kinderrechte sensibilisiert

Um die Sensibilität gegenüber Kinderrechten und -interessen zu stärken, schult Regensburg seine Verwaltungsmitarbeiter*innen. Es wurde ein Leitfaden für Behörden entwickelt, die Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben und denen eventuelle Kindeswohlgefährdungen auffallen könnten. Die Anwendung des Leitfadens wird in Fortbildungen vermittelt.

Kinderrechte-Koffer

Schulen verankern Kinderrechte

Hanau bildet regelmäßig Lehrkräfte zum Thema Kinderrechte fort. Auch Schüler_innen lernen in ihrem Schulalltag, sowie durch Projekttage, ihre Rechte kennen. In diesem Rahmen entstand zum Beispiel ein eigener Kinderrechte-Song.

Auf altersgerechte Art und Weise werden Kinder und Jugendliche somit früh über die UN-Kinderrechtskonvention aufgeklärt. Dies ist der Grundbaustein dafür, dass sie ihre Interessen und Bedürfnisse äußern und dafür einstehen können.

Kinder in Senftenberg diskutieren Kinderarmut

Zwanzig Schüler_innen aus Senftenberg zwischen zehn und zwölf Jahren setzten sich mit dem Thema „Kinderarmut“ in ihrer Region auseinander. Sie beschrieben Folgen und entwickelten Ideen für Handlungsstrategien. Die teilnehmenden Kinder machten sich ihrer Rechte bewusst, lernten den positiven Zusammenhang zwischen Teilhabe und Resilienzstärkung kennen und entwickelten gezielt Ideen, um die Teilhabe von Kindern in Schule, Freizeit und Kommune zu verbessern.

Jugendsozialarbeit an Schulen wird mit Personal und Stunden gestärkt

Kinder- und Jugendliche müssen Beteiligungsmöglichkeiten und Hilfe in Notsituationen einfach und niedrigschwellig erreichen können. Dieses Ziel erstrebt die Stadt Regensburg im Rahmen ihres Aktionsplans. Die Jugendsozialarbeit an Schulen wurde deswegen personell und zeitlich gestärkt. Geschulte Fachkräfte sind in Jugendzentren aller Stadtteile aktiv. All diese Anlaufstellen werden außerdem aktiv beworben, um Kinder und Jugendliche auf sie aufmerksamt zu machen und ihnen zu ermöglichen, für ihre Rechte einzustehen.

Eigene App für Angebote der Jugendpflege

Die Jugendpflege hat seit März 2017 eine eigene App mit der sie über ihre Arbeit und Angebote informiert. Die App informiert unter anderem über die "Offenen-Tür-Angebote" in den Jugendräumen, Erlebnis-, Sport-, Kultur- und Freizeitprojekte. Beteiligungsmöglichkeiten werden dort ebenfalls kommuniziert.

Die App ist somit ein Mittel, um die Teilhabe und Beteiligung von Jugendlichen in der Gemeinde zu erhöhen.

Vielfältiges Informationsangebot zu Kinderrechten

Die UN-Kinderrechte müssen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bekannt sein, damit sie nach ihnen handeln können. Die Kommune Regensburg sensibilisiert seine jungen und älteren Bürger_innen mittels eines vielfältigen Informationsangebots.

So setzen sich beispielsweise circa 1 500 Kinder im Rahmen eines dreiwöchigen Ferienangebotes täglich mit den UN-Kinderrechtskonvention auseinander, Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit erhalten Fortbildungen zum Thema und die städtischen Internetseiten sowie Tafeln an Spielplätzen informieren zielgruppengerecht über Kinderrechte.

Partizipieren und informieren auf Stadtteilspaziergängen

Um sich über seine Kommune zu informieren und sie gestalten zu können, sind Besichtigungsspaziergänge ein einfaches und effektives Mittel - dies gilt für Kinder- und Jugendliche genau wie für den_die Bürgermeister_in.

In Senftenberg sind aus diesem Grund zwei Stadtteilspaziergänge organisiert worden: während des Ersten haben siebenjährige Kinder dem Bürgermeister ihre Wünsche und Vorschläge für die Kommune mitgeteilt; der zweite Spaziergang hat Senftenberger Oberschüler_innen über die Möglichkeiten ihrer Kommune rund um Studium, Arbeit und Freizeit informiert.

Sportlich für Kinderrechte

Der alljährliche Tag des Sports in der Wedemark verbindet die Aufklärung über Kinderrechte mit Bewegung und Spiel. Mit dem regelmäßigen Programmpunkt "Staffellauf für Kinderrechte" wird das Weitertragen der Kinderrechte symbolisiert. Andere Programmpunkten variieren, haben aber immer die Kinderrechte, insbesondere das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe, im Blick. Ein Beispiel dafür ist die Station Blindenfußball. Durch die Kooperation mit lokalen Sportvereinen lernen Kinder und Jungendliche außerdem die Anlaufpunkte für ein sportliches Hobby in ihrer Gemeinde kennen.

Kinder- und Jugendtag informiert zu Kinderrechten

In der Stadt Weil am Rhein haben Schüler_innen einer fünften Klasse ein Theaterstück auf die Bühne gebracht, das sich mit den Kinderrechten beschäftigt. Der Auftritt fand im Rahmen des Kinder- und Jugendtages statt, der vielfältige Aktionen rund um die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu bieten hatte. Beispielsweise brachten Jugendliche im Pro-Action-Café ihre Ideen zur Stadtgestaltung ein.