Gefördert vom

Köln - eine Großstadt im Vorhaben

Mit Köln stellt sich erstmals eine Großstadt der konsequenten Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention im Verfahren „Kinderfreundliche Kommune". Am 25. November 2013 ist die Stadt mit der Vereinbarungsunterzeichnung dem Programm beigetreten.

Die Stadt hat über eine Million Einwohner_innen in neun Stadtbezirken, 17.000 Verwaltungsmitarbeitende, sowie eine Vielzahl engagierter Träger der freien Jugendhilfe, Vereine und weitere Akteure, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen. Köln zählt zu den Großstädten in der Bundesrepublik, deren Einwohnerzahl stetig zunimmt. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wird bis zum Jahr 2025 ein Zuwachs von 12% vorausgesagt. Die Kinder- und Jugendförderung sieht sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber.

Die Stadt Köln und unser Verein haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, innerhalb des Auszeichnungsverfahrens Standards für Kinderfreundlichkeit zu entwickeln, die zukünftig für andere Großstädte nutzbar sein sollen.


Ansprechpartnerin

Reinhilde Biefang

Amt für Kinder, Jugend und Familie
Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung
Am Justizzentrum 6
50939 Köln

Telefon: 0221 - 221 229 90
reinhilde.biefang[ät]stadt-koeln[dot]de

Oberbürgermeisterin

Henriette Reker

Stadt Köln
Historisches Rathaus
50667 Köln
Postfach 10 35 64
50475 Köln       

oberbuergermeisterin[ät]stadt-koeln[dot]de


Kinderfreundlichkeit in Kölner Hauptsatzung verankert

Der Kölner Stadtrat hat die Berücksichtigung von Kinderrechten zum Gesetz gemacht. In ihrer Hauptsatzung verpflichtet sich die Stadt damit selbst zur Kinderfreundlichkeit. Damit werden die Rechte von Kindern und Jugendlichen in der alltäglichen Arbeit von Politik und Verwaltung gestärkt. Als eine konkrete Maßnahme wurde die Bildung von Kinder- und Jugendforen in jedem Stadtbezirk festgelegt.

Neue Stellen für Kinder- und Jugendbüro in Köln

Die frisch gesiegelte Kommune Köln richtet ein kooperatives Kinder- und Jugendbüro ein und die Jugendverwaltung schafft dafür zwei neue Stellen. Jugendliche, vertreten durch den Kölner Jugendring, werden hier gleichberechtigt mit diesen neuen Vertreter_innen der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. Die Interessen und Rechte junger Kölner_innen bekommen somit eine nachhaltige institutionelle Verankerung in der Stadt.