Marketing der Kinderfreundlichen Kommune Neuwied

© Stadt Neuwied

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Einen anderen Weg, die Selbstverpflichtung zur Kinderfreundlichkeit nachdrücklich öffentlich sichtbar zu machen, hat die Stadt Neuwied beschritten. Die Botschaft ist jedoch vergleichbar und nicht weniger ambitioniert: „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Sie sind aber auch ein Teil unserer Gegenwart, unserer Gesellschaft im Hier und Jetzt. Und sie haben Rechte. Um Rechte von Kindern und Jugendlichen umzusetzen, müssen wir nicht auf die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz warten; die von Deutschland ratifizierte Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist bereits geltendes Recht. Wir sind davon überzeugt, dass es allen Kindern, Familien, unserer Stadt und unserer Gesellschaft zugutekommt, wenn wir Neuwied zu einem Ort machen, an dem Kinder und Jugendliche bestmöglich leben und aufwachsen können.“

Neuwied setzt sich bereits seit vielen Jahren für eine kinder- und familienfreundliche Stadt ein, mit einer Vielzahl von Freizeit- und Sportmöglichkeiten, kinderkulturellen Angeboten und Beteiligungsmöglichkeiten. „Wir nehmen unsere Verantwortung für Kinder und Jugendliche unserer Stadt ernst. Für sie und mit ihnen wollen wir Vorhandenes ausbauen und Neues aufbauen und so auch in Zukunft ein attraktiver Standort für junge Familien sein. Die Teilnahme am Programm ‚Kinderfreundliche Kommunen´ ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg zu einem besseren Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und ein Motor für die zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt.“ 

Um die Stadtgesellschaft, den Stadtrat, die Verwaltung und besonders Kinder und Jugendliche über Kinderrechte und die Maßnahmen zu ihrer Umsetzung zu informieren, hat die Kommune ein abgestimmtes Marketingkonzept für die vier Zielgruppen entwickelt.

  1. Die interne Öffentlichkeitsarbeit richtet sich an die Verwaltung. Dazu dienen regelmäßige Informationen im Intranet und im Newsletter des Jugendamts, interne Veranstaltungen mit der gesamten Amtsleiterebene, der Taskforce „Kinderfreundliche Kommune“ und dem Stadtvorstand (z.B. mit Workshops „Kinderrechte im Verwaltungshandeln“, zur Siegelvergabe, Kick-Off Veranstaltungen und der Präsentation der Ergebnisse der von 2023-2026 geplanten Maßnahmen). Außerdem erhalten die Amtsleitungen den Aktionsplan als Broschüre, alle Mitarbeiter_innen eine Tasse „Kinderfreundliche Kommune“ und jede Abteilung Plakate mit den geplanten Vorhaben.
  2. Die externe Öffentlichkeitsarbeit wendet sich mit regelmäßiger Berichterstattung in Printmedien und Social Media an die Stadtgesellschaft. Das Logo „Kinderfreundliche Kommune Neuwied“ begleitet alle Initiativen und alle Stadtteile führen das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ unter dem Stadteilwappen. Eine PowerPoint sorgt für die einheitliche öffentliche Präsentation des Programms, ebenso bei der Teleinformation im Bürgerbüro, der Touristen-Info und im Standesamt.
  3. Die Stadtratsfraktionen werden durch regelmäßige Berichterstattung über Einzelmaßnahmen des Aktionsplans Kinderfreundliche Kommune im Jugendhilfeausschuss und im Planungsausschuss informiert. Geplant ist die jährliche Berichterstattung im Stadtrat.
  4. Kinder und Jugendliche werden durch die entsprechende Kennzeichnung von Maßnahmen und ihre kindgerechte Darstellung auf dem digitalen Kinder- und Jugendportal „up2date“ Neuwied angesprochen. Jedes Jahr sollen mit einer Woche der Kinderrechte etwa 600 Kinder in Projektform erreicht werden.