Kinderrechte-Figuren in Schwelm

© Stadtverwaltung Schwelm/Gregor Wessely

Die Kinder der 4a aus der Grundschule Engelbertstraße in Schwelm haben einen kreativen Ansatz gewählt, die Kinderrechte im Stadtbild sichtbar zu machen. Anlässlich des Weltkindertages wurden zehn lebensgroße Figuren aus Pappe von den Schüler_innen im Kunstunterricht angefertigt, welche verschiedene Kinderrechte repräsentierten. Die Kinderrechtefiguren waren Teil eines mehrjährigen Projekts, in welchem sich die Kinder mit ihren Rechten auseinandersetzten und unter anderem einen Kinderrechte-Kalender bastelten.

Ziel des Projekts war, dass die Kinder lernen, für ihre Rechte einzustehen, ihre Bedürfnisse frei zu äußern und demokratisch zu denken.

Einige Kinder legten sich auf den Boden und ließen ihre Umrisse von ihren Mitschüler_innen auf Pappe abzeichnen, welche schließlich noch individuell gestaltet wurde: Bücher wurden auf die Figur für das Recht auf Bildung gemalt, Schlüssel und Schloss auf die, die das Recht auf Privatsphäre repräsentiert und Megafone auf die Figur, die für das Recht auf freie Meinungsäußerung steht.

Doch dass die Figuren nicht nur symbolischer Natur sind, zeigt sich auch in der Schule: die Kinder der 4a können sich im Klassenrat und im Kinderparlament frei äußern, ihre Vorstellungen einbringen, sowie sich an schulischen Prozessen beteiligen.

Schwelm hat 2024 als Kinderfreundliche Kommune den ersten Aktionsplan beschlossen. Damit die Kinderrechte auch im Stadtbild sichtbar sind, stehen die Kinderrechtefiguren nun wie Statuen im Neuen Rathaus – symbolisch für die Möglichkeit von Kindern, sich zu beteiligen.