Für den Aktionsplan, der innerhalb eines Jahres unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt wird, vergibt der Verein das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Das Siegel erkennt den Willen der Kommune zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention an. Es ist zudem Ausdruck einer Selbstverpflichtung der Hansestadt und Ansporn, die festgesteckten Ziele innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein Kinderfreundliche Kommunen begleitet den gesamten Prozess.
Die Hansestadt Wismar ist die 1. Kommune in Mecklenburg-Vorpommern, die dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beitritt.
Bürgermeister Thomas Beyer betont: „Uns sind die Interessen der Kinder und Jugendlichen sehr wichtig, dazu gehört selbstverständlich auch die direkte Einbeziehung. Die Hansestadt Wismar war bereits die erste Kommune, die ein Kinder- und Jugendparlament eingerichtet hat in Mecklenburg-Vorpommern und jetzt wollen wir die erste Kommune in MV werden, die das Siegel Kinderfreundliche Kommune erhält.“
Dominik Bär, Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, freute sich darüber, Wismar im Programm der Kinderfreundlichen Kommunen e.V. begrüßen zu dürfen: „Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung setzt die Hansestadt Wismar ein starkes und zukunftsgerichtetes Zeichen für die nachhaltige Verankerung von Kinderrechten. Nun gilt es, die Lebenslagen junger Menschen systematisch zu analysieren, bestehende Strukturen zu überprüfen und gezielt weiterzuentwickeln, damit ihre Bedürfnisse noch konsequenter im
Mittelpunkt kommunalen Handelns stehen. Mit dem Kinder- und Jugendparlament verfügt Wismar bereits über eine wichtige Grundlage, die nun strategisch eingebunden werden muss. Der geplante Aktionsplan bietet die große Chance, Beteiligung verbindlich abzusichern und Kinderrechte langfristig wirksam zu stärken. Wir freuen uns sehr, diesen Weg zu begleiten.“
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
