Child Friendly Cities-Conference Jinan: Drei Kinderfreundliche Kommunen auf globaler Kinderrechte-Bühne

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Die Kinderfreundlichen Kommunen Dormagen, Potsdam und Wedemark nahmen im September am Child Friendly Cities-Regionaltreffen in China teil. Der Bürgermeister der Gemeinde Wedemark, Helge Zychlinski, präsentierte unter anderem die „Straße der Kinderrechte“, das Projekt „Kinderrechte mal 16“ sowie den „Radweg der Kinderrechte“ – Projekte, die von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet wurden. Erik Lierenfeld, der Bürgermeister der Stadt Dormagen stellte den Aufbau von Beteiligungsstrukturen für Kinder und Jugendliche (Kinderparlament, Spielplatz- und Jugendplatzentwicklung, kommunalpolitisches Praktikum (#lifehackpolitik)) vor. Und Stefanie Buhr, die Kinderbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam berichtete über die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Stadtentwicklungskonzepten und die Bedeutung von öffentlichen Treffpunkten für junge Menschen in wachsenden Städten. 

Damit wurde der lange und intensive Einsatz der drei Kommunen gewürdigt. Die Einladung zum Treffen in China unterstreicht die Erfolge auf ihrem Weg. Partizipation der jungen Menschen ist ohnehin ein Schwerpunktthema des Anliegens: Ziel der Konferenz in Jinan ist, innovative Strategien zu entwickeln, die kinderfreundliche Umgebungen in den schnell wachsenden urbanen Gebieten Ostasiens fördern. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Inklusivität gelegt, um sicherzustellen, dass alle Kinder, insbesondere Kinder mit Beeinträchtigungen, aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung beteiligt werden. UNICEF setzt darauf, dass die Erfahrungen aus Deutschland helfen werden, den Prozess deutlich zu beschleunigen.