Die Stadt Beeskow nimmt bereits seit 2020 am Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ teil und wurde 2022 erstmalig mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Mit dem zweiten Aktionsplan hat Beeskow sich dazu entschlossen, den Weg zu mehr Kinderfreundlichkeit weiter zu beschreiten und wird die kommenden drei Jahre diesen Aktionsplan umsetzen.
Robert Czaplinski, Bürgermeister der Stadt Beeskow, sagte anlässlich der Siegelverlängerung: „Die erneute Auszeichnung als Kinderfreundliche Kommune ist für Beeskow eine große Anerkennung und zugleich ein klarer Auftrag. Sie zeigt, dass wir die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen und ihre Bedürfnisse aktiv in unsere Stadtentwicklung einbeziehen. Kinderfreundlichkeit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, den wir gemeinsam mit Verwaltung, Politik und engagierten Akteurinnen und Akteuren weiter vorantreiben wollen.“
Steffen Freiberg, Brandenburger Minister für Bildung, Jugend und Sport, der zur Feier der Siegelverlängerung vor Ort war, hob hervor: „Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, sie sind vor allem unsere Gegenwart. Mit ihrer Expertise für den eigenen Alltag und die eigenen Bedürfnisse sollen sie sich einbringen. Dafür hat das Land Brandenburg nicht nur eine starke Rechtsgrundlage mit dem Kinder- und Jugendgesetz geschaffen, sondern es nimmt mit sieben von bundesweit 63 ‚Kinderfreundlichen Kommunen‘ auch eine herausragende Stellung ein. Ich danke der Stadt Beeskow, dass sie Kinderrechte sowie die Partizipation von Kindern und Jugendlichen weiterhin vor Ort umsetzen will. Dieses Engagement wird mit der Siegelverlängerung gewürdigt. Herzlichen Glückwünsch!“
Dominik Bär, Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, gratulierte der Stadt Beeskow und betonte im Namen des Vereins: „Mit dem zweiten Beeskower Aktionsplan vertieft die Stadt ihr Bekenntnis zur Umsetzung der Kinderrechte auf kommunaler Ebene. Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie unter Druck steht, ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche schon in jungem Alter erleben, dass ihre Beteiligung zu wirklichen Veränderungen beiträgt. Das Format ‚Pizza&Politik‘ ist dafür beispielhaft und stärkt das Engagement junger Menschen sowie ihr Recht auf Beteiligung. Eine Besonderheit Beeskows ist darüber hinaus die sehr enge Einbindung der Stadtgesellschaft in die lokale Umsetzung der Kinderrechte. Hier knüpfen weitere im Aktionsplan verankerte Fortbildungs- und Austauschformate an. Wir wünschen viel Erfolg!“
Die zuständigen Sachverständigen des Vereins, Katja Schluzy-Neumann und Bernhard Kneiding, lobten: „Bemerkenswert ist der Blick auf die Schulen im zweiten Beeskower Aktionsplan. Hier zeigt sich, wie Kinderrechte ganz konkret erlebbar werden können – in der Kommune und auch im Schulalltag. Wenn Klassenrat, Schülerparlament und kommunale Beteiligungsformate zusammengedacht werden, entsteht echte Mitbestimmung. Dass Kinder und Jugendliche eng daran beteiligt waren, Ziele und Maßnahmen für den neuen Aktionsplan zu erarbeiten, verdient Anerkennung. Beeskow geht diesen Weg mit Haltung und Weitblick – wir sind gespannt, wie sich diese Zusammenarbeit weiterentwickelt und welche Chancen daraus für junge Menschen entstehen.“
Wir gratulieren zur Verleihung des Siegels!
