Für den Aktionsplan, der innerhalb eines Jahres entwickelt wird, vergibt der Verein das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Das Siegel erkennt den Willen der Kommune zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention an. Es ist zudem Ausdruck einer Selbstverpflichtung der Gemeinde und Ansporn, die festgesteckten Ziele innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein Kinderfreundliche Kommunen begleitet den gesamten Prozess.
Hude reiht sich mit diesem Schritt in eine wachsende Zahl engagierter Kommunen ein. Die Gemeinde ist nach Algermissen, Bad Bentheim, Bad Pyrmont, Burgdorf, dem Landkreis Friesland, der Landeshauptstadt Hannover, Haren (Ems), Harsum, Hemmoor, Hohenhameln, Lamspringe, Lehre, Nordhorn, Papenburg, dem Landkreis Schaumburg, dem Landkreis Stade, Wedemark, Wittingen, Wolfsburg und Zeven bereits die 21. Kommune in Niedersachsen, die sich offiziell dem Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ anschließt.
Der Bürgermeister Jörg Skatulla betonte die Bedeutung dieses Vorhabens für die Gemeinde Hude: „Die Gemeinde Hude freut sich über die Aufnahme in das Programm ‚Kinderfreundliche Kommune‘. Wir beabsichtigen, die bestehenden Angebote für Kinder und Jugendliche durch unsere Teilnahme sinnvoll zu ergänzen und dabei die Unterstützung sowie das Wissen des Vereins optimal zu nutzen. Wir sind besonders motiviert, die junge Generation aktiv in diesen fortlaufenden Prozess einzubinden, um die Zukunft unserer Gemeinde gemeinsam und nachhaltig zu gestalten und weiterzuentwickeln.“
Sönke Deitlaff, Programmleiter des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, freute sich darüber, Hude im Programm der Kinderfreundlichen Kommunen e.V. begrüßen zu dürfen: „Mit der Teilnahme an unserem Vorhaben unterstreicht die Gemeinde Hude die Bedeutsamkeit der Belange der Kinder und Jugendlichen vor Ort. Die Gemeinde ist sich der Verantwortung bewusst, sich für die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen einzusetzen und hat bereits erste Erfahrungen in der Kinder- und Jugendbeteiligung gesammelt. Nach der Einrichtung eines Kinderrechte-Lernpfades wird es im nächsten Schritt nun darum gehen, die Situation der jungen Menschen vor Ort zu analysieren und Maßnahmen für mehr Kinderfreundlichkeit zu entwickeln. Mit großer Freude werden wir Hude auf dem Weg zu einer Kinderfreundlichen Kommune begleiten.“
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
