KfK News https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/ Aktuelle Informationen de_DE Kinderfreundliche Kommunen Tue, 09 Aug 2022 07:11:43 +0200 Tue, 09 Aug 2022 07:11:43 +0200 TYPO3 EXT:news news-504 Fri, 29 Jul 2022 10:37:40 +0200 Stellenausschreibung Studentische_r Mitarbeiter_in https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/stellenausschreibung-studentische-r-mitarbeiter-in/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f785b8dcc7052c6299d582ba34d80d55 Wir suchen Untersützung im Bereich Pressearbeit und Kommunikation (15h/Woche) Zur Unterstützung unseres Teams im Berliner Büro suchen wir spätestens ab 01.09.2022 eine_n Studentische_n Mitarbeiter_in für 15 Wochenstunden im Bereich Pressearbeit und Kommunikation. Mehr Informationen in der Stellenausschreibung.

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Aktuelles vom Verein
news-503 Tue, 12 Jul 2022 14:59:00 +0200 Germering will "Kinderfreundliche Kommune" werden https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/germering-will-kinderfreundliche-kommune-werden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ec23c9fd0b52d8c3391b8998ca3ba0e1 Die Stadt Germering verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Oberbürgermeister Andreas Haas hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Stadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Germering besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Stadt Germering ist nach Garmisch-Partenkirchen, Kitzingen, Landshut, Puchheim und Regensburg die sechste Kommune aus Bayern, die dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beitritt.

Bürgermeister Andreas Haas erklärte: „Der Stadt Germering ist es ein großes Anliegen, dass sich Germeringer Kinder und Jugendliche in unserer Stadt wohl fühlen. Dazu trägt neben der Familie auch die Kommune mit ihren Angeboten bei. Es ist meine Überzeugung, dass passgenaue Angebote für Kinder und Jugendliche nur mit einer ernstgemeinten Beteiligung der Zielgruppen auf Augenhöhe bereitgestellt werden können. Ich denke, dass dies der Stadt Germering schon in der Vergangenheit gut gelungen ist. Ich bin mir aber auch bewusst, dass die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention keine einmalige Maßnahme sein kann, sondern vielmehr ein fortwährender Prozess ist. Durch die Teilnahme am Programm ,Kinderfreundliche Kommunen‘ verspreche ich mir professionelle Unterstützung, um die kinder- und jugendfreundlichen Stärken der Stadt Germering weiter auszubauen und Kinder und Jugendliche noch mehr an Germerings Entwicklung beteiligen zu können.“

Wir begrüßen Germering herzlich in unserem Programm und freuen uns auf die Zusammenarbeit der nächsten Jahre.

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Aus den Kommunen
news-502 Fri, 01 Jul 2022 14:50:00 +0200 Ludwigsfelde will "Kinderfreundliche Kommune" werden https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/ludwigsfelde-will-kinderfreundliche-kommune-werden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d8fc48fa6bf573f1c128319d85ed7c2d Die Stadt Ludwigsfelde verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Bürgermeister Andreas Igel hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Gemeinde einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Ludwigsfelde besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Stadt Ludwigsfelde ist nach Beeskow, Bernau, Nauen, Potsdam und Senftenberg die sechste Kommune aus Brandenburg, die dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beitritt.

Bürgermeister Andreas Igel erklärte: „Mit der heutigen Unterschrift verbinden wir als Stadt ganz klar die Ambition und den Wunsch, das Siegel ,Kinderfreundliche Kommune‘ zu erhalten. Unsere Stadt wächst seit Jahren in einem hohen Tempo, was auch daran liegt, dass zahlreiche Kinder geboren werden. Die jungen Ludwigsfelder sind die Zukunft unserer Stadt und ein fester Bestandteil unserer Stadtgesellschaft. Und wenn wir unsere Stadt nachhaltig gestalten wollen, dann bedeutet das auch, dass wir sie zusammen mit den Kindern und Jugendlichen planen, um auf ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Mit dem Bau und der im letzten Jahr fertigstellten Erweiterung des Skateparks ist uns das in der Vergangenheit schon gut gelungen. Außerdem werden 25 Prozent des Bürgerhaushaltsbudgets für Kinder- und Jugendprojekte eingesetzt. Es gibt aber noch viel mehr Chancen und Möglichkeiten, die wir zukünftig nutzen wollen. Das Siegel ,Kinderfreundliche Kommune‘ ist dabei ein sehr großer Ansporn für unsere Stadt.“

Wir begrüßen Ludwigsfelde herzlich in unserem Programm und freuen uns auf die Zusammenarbeit der nächsten Jahre.

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Aus den Kommunen
news-500 Wed, 22 Jun 2022 10:07:12 +0200 Unser neuer Infobrief ist online! https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/unser-neuer-infobrief-ist-online-4/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c9c586ec5ac2aa18b287c46321c1ccd Der zweite Infobrief in diesem Jahr ist da! In unserem neuen Infobrief berichten wir vom Besuch der damaligen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel in der Kinderfreundlichen Kommune Potsdam, dem Austausch der (Ober-)Bürgermeister_innen zur Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine und unserem 18. Dialogforum in Lampertheim. In zwei Interviews mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg Gertrud Maltz-Schwarzfischer und der Mitgründerin des Vereins Kinderfreundliche Kommunen Dr. Heide-Rose Brückner sprechen wir darüber hinaus anlässlich unseres Jubiläums über die Gründung und die Werte des Vereins, die Wirksamkeit des Programms und die zukünftige Weiterentwicklung unseres Vorhabens.  Zudem können Sie erfahren, welche Kommunen neu dabei sind oder das Siegel verlängert haben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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Aktuelles vom Verein
news-498 Wed, 15 Jun 2022 16:37:16 +0200 Remchinger Jugend will mitreden! https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/remchinger-jugend-will-mitreden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e950d24b0b5e812b46402af6e5a71b2 In Remchingen endet der Achterrat: Jugendliche stellen Gemeinderatsmitgliedern ihre Ideen vor. Ein Bericht von Nico Roller

Es geht um Mobilität, um Nachhaltigkeit, um einen Bikepark, um einen Kunstrasenplatz und um die Beleuchtung an Radwegen: Zahlreiche Ideen haben Jugendliche in Remchingen gesammelt. Ideen, die die Gemeinde für junge Menschen noch attraktiver machen sollen. Am Donnerstagabend haben die Jugendlichen sie den politischen Entscheidern in Gemeinderat und Verwaltung vorgestellt. Es ist der Abschluss eines Projekts, das sich Achterrat nennt und vor allem die Schüler_innen der achten Klassen in den Fokus nimmt, sie nach ihren Bedürfnissen und Wünschen fragt. „Die Jugendlichen haben sich konzentriert, engagiert und leidenschaftlich eingebracht“, sagt die Kinder- und Jugendbeauftragte Michaela Ungerer: „Das war wirklich toll.“ Insgesamt sieben Klassen von allen vier weiterführenden Schulen haben teilgenommen, auch von der Schule am Sperlingshof.

Nachdem sie im Januar per Videokonferenz die Aufgaben einer Kommune kennengelernt hatten, legten sie im Februar in einer ersten Beteiligungsrunde die Themen fest, die ihnen wichtig sind. Welche in Zukunft weiterbearbeitet werden sollen, haben sie vor einer Woche bei einer Projektschmiede entschieden und sich dabei auch auf die Abschlussveranstaltung vorbereitet, die am Donnerstagabend im Rathaus stattgefunden hat. Dort treffen sich die Jugendlichen zuerst mit Expert_innen, um mit ihnen abzuklopfen, welche Realisierungs-Chancen es für die von ihnen definierten Projekte gibt, welche Bedingungen dafür erfüllt, welche Hindernisse überwunden werden müssen. Die Ergebnisse präsentieren sie anschließend bei einem „Gallery Walk“ den Mitgliedern des Remchinger Gemeinderats – und zwar im direkten Gespräch. „Die Interaktion mit den Entscheidungsträgern ist ein ganz wichtiger Faktor“, sagt Ungerer: „Schließlich sind sie es, die bestimmen, ob und wie die Projekte zur Umsetzung kommen.“ Andreas Beier ist einer von ihnen. Der Metzgermeister sitzt für die SPD im Gemeinderat und sucht beim „Gallery Walk“ den Austausch mit den Jugendlichen, stellt ihnen auch kritische Fragen, lockt sie aus der Reserve. Sein Eindruck: „Die Jugendlichen meinen es ernst und man merkt, dass sie sich Gedanken machen.“ Beier sagt, er würde sie gern beim Weitermachen unterstützen. Wichtig sei, dass die Ideen im Gemeinderat diskutiert werden. Aber auch, dass die Jugendlichen dranbleiben, etwa, indem sie regelmäßig die Ratssitzungen besuchen.

Und was sagen die Jugendlichen? Henriette (14) meint, sie fühle sich „ernst genommen, respektiert und mit einbezogen“. Emma (13) sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass wir hier gleich mit den Entscheidern sprechen können.“ Beide machen sich für ein Baumpflanz-Projekt stark, über das 1.000 neue Bäume in den Remchinger Wald kommen können. Das Gespräch mit Försterin Sarah Zwerenz habe ihnen sehr geholfen. „Wir haben viele neue Informationen erhalten und wichtige Tipps bekommen.“ Auch Jennifer Lattuca bewertet den Achterrat positiv. Sie absolviert in Remchingen eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, hat das Projekt begleitet und ist beeindruckt, wie selbstständig die Jugendlichen gearbeitet haben. „Das Interesse war deutlich erkennbar.“

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Aus den Kommunen
news-496 Sat, 28 May 2022 17:44:00 +0200 Weltspieltag 2022: Kommunale Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen müssen verbessert werden! https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/weltspieltag-2022-kommunale-spiel-und-bewegungsmoeglichkeiten-von-kindern-und-jugendlichen-muessen-v/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=51a64caa16c622d7db3d39e1e70f8e7e Das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verein Kinderfreundliche Kommunen fordern zum heutigen Weltspieltag die Verbesserung der kommunalen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Alle Kommunen in Deutschland sind aufgerufen, ihren planerischen und finanziellen Handlungsspielraum zu nutzen, um die Gegebenheiten vor Ort konkret zu verbessern. Möglichkeiten dazu sind beispielsweise kommunale Spielflächenkonzepte, der Ausbau von Naturerfahrungsräumen und eine bessere Kooperation von Kitas und Schulen mit den Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. Bei allen Maßnahmen müssen die Kinder und Jugendlichen bereits in die Planungen einbezogen werden und echte Mitsprachrechterechte erhalten. Da ohne weitere finanzielle Unterstützung der Kommunen diese vielfältigen Aufgaben kaum zu bewältigen sind, fordern das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verein Kinderfreundliche Kommunen an dieser Stelle deutlich stärkere Anstrengungen von Bund und Ländern.

"Grüne Spiel- und Freiräume sind für ein gesundes Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen in den Kommunen besonders wichtig. Gleichzeitig können zum Kinderspiel geeignete Flächen wie Naturerfahrungsräume einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima und den Erhalt der Biodiversität leisten. Die Bedeutung der sozialen Stadtnatur ist daher stärker als bisher zu berücksichtigen", betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. "Bund und Länder sind hier aufgerufen, die Kommunen durch umfangreiche Beratungsmöglichkeiten und entsprechende finanzielle Hilfen dazu zu befähigen, innerstädtische Naturerfahrungsräume einzurichten und dauerhaft zu betreiben."

"Für eine bessere Qualität von Spielräumen braucht es in jeder Kommune beteiligungsorientierte Spielflächenkonzepte, die sowohl klassische Spielplätze als auch alle anderen Spiel- und Freiflächen, Wegeverbindungen wie Rad- und Schulwege, Stadtplätze, Sportanlagen sowie Spielstraßen in den Blick nehmen. Ein hierfür geeignetes Instrument ist die Spielleitplanung, welche die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen partizipativ herausarbeitet und in die Stadtentwicklung integriert. Dabei sind auch die Länder in der Pflicht, ihre Kommunen finanziell zu unterstützen.", sagt Dominik Bär, Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V. "Zudem sollten über die Städtebauförderung die Kinderrechte noch stärkeren Einzug in Bauvorhaben erhalten. Elemente der bespielbaren Stadt oder die Sicherung von Freizeitwegen der Kinder sind daher beim Stadtumbau konsequent zu berücksichtigen. Außerdem sollten die Bundesländer Spielraumgesetze erlassen, die eine kommunale Flächenbevorratung für Spielflächen vorschreiben."

Der Weltspieltag 2022 wird deutschlandweit zum 15. Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion durchzuführen - egal ob Spiel-, Beteiligungs- oder Protestaktion. Das Deutsche Kinderhilfswerk selbst schickt die Kinder zum Weltspieltag auf eine Entdeckungstour durch ihre Kommune, um ein Bild von ihrem Lieblingsort auf eine Postkarte zu malen oder ein Foto des Ortes zu machen. Diese Postkarte oder das Foto können die Kinder anschließend an einen Freund oder eine Freundin schicken oder überreichen, und damit zum gemeinsamen Entdecken und Spielen einladen. Zudem sollen die Postkarten und Fotos in den sozialen Medien unter dem #WSTLieblingsort gepostet oder direkt ans Deutsche Kinderhilfswerk geschickt werden. Die besten Veröffentlichungen und Einsendungen werden mit kleinen Preisen belohnt. Unterstützt wird der Weltspieltag vom Kinder- und Familienradio Radio TEDDY. Botschafter des Weltspieltags 2022 ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers. Die Schirmherrschaft über den Weltspieltag hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen. Weitere Informationen unter www.weltspieltag.de.

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Aktuelles vom Verein
news-495 Wed, 25 May 2022 17:35:49 +0200 Siegelverlängerung in der Gemeinde Remchingen https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/siegelverlaengerung-in-der-gemeinde-remchingen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b21ce76b6f3bab48f37552cb8c1f328 Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. verlängert das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für die Gemeinde Remchingen um weitere drei Jahre. Damit würdigt der Verein den zweiten Aktionsplan, mit dem die Gemeinde die nachhaltige Verankerung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Verwaltung sowie auf der gesamten lokalen Ebene fortsetzt. Fußbälle werden aufs Tor geschossen, zahlreiche Gesichter bunt geschminkt, Waffeln gebacken, Kunstwerke als Graffitis auf eine Stellwand gesprüht, Pedalos getreten und Bälle so geworfen, dass bei einem Treffer ein Taucher in ein Wasserbecken fällt. Ordentlich was los gewesen ist am Donnerstagnachmittag auf dem Platz zwischen dem Rathaus und der Kulturhalle in Remchingen. Für drei Stunden hat er sich in ein Paradies für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene verwandelt. Organisiert vom neu gegründeten Förderverein „Fördi“ hat dort der Weltspieletag stattgefunden, nachdem zuvor in der benachbarten Kulturhalle eine etwas förmlichere Veranstaltung über die Bühne gegangen war: Die Gemeinde Remchingen wurde erneut als kinderfreundliche Kommune ausgezeichnet und bekam das entsprechende Siegel vom gleichnamigen Verein überreicht.

Ein Siegel, das die Gemeinde bereits seit 2017 trägt, das „Herausforderung und Verpflichtung“ ist, wie Christine Langen betonte. Die stellvertretende Vereinsvorsitzende freut sich, dass Remchingen den eingeschlagenen Weg fortsetzen will und dafür einen zweiten Aktionsplan erstellt hat, der anzeigt, was man in den kommenden Jahren in Sachen Kinderfreundlichkeit noch erreichen will. Er beinhaltet 13 Maßnahmen, unter anderem die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros und der Achter-Räte an den weiterführenden Schulen. Letztere sind ein Gremium, in dem sich achte Klassen intensiv mit ihren Ideen für die Gemeinde befassen. Langen betonte, schon im ersten Aktionsplan seien viele gute Projekte umgesetzt worden, etwa der unter Kinderbeteiligung gebaute Erlebnisplatz am neuen Rathaus. Lob gab es auch für die Arbeit von Michaela Ungerer, die bei der Gemeindeverwaltung die Kinder- und Jugendbeauftragte ist. Langen betonte: „Erfolg braucht viele Akteure.“ Wenn eine Gemeinde es wage, die Welt mit Kinderaugen zu sehen, werde dabei automatisch der Blick für das Wohlergehen aller Bürger geschärft. „Kinder wünschen sich in der Regel Frieden und Nachhaltigkeit.“ Auch Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon betonte, dass ein Perspektivwechsel „furchtbar wichtig“ sei. Er versprach, an dem Projekt dranzubleiben. Und er freute sich, dass auch der Gemeinderat „mit Herzblut und Engagement“ dabei ist.

   

„In Remchingen stürmen die Kinderrechte gen Himmel“, sagte Dominik Bär, Geschäftsführer der kinderfreundlichen Kommunen: „Es ist beeindruckend, wie breit die Kinder- und Jugendfreundlichkeit gespannt wird.“ Einen Eindruck davon hat nach der Siegelverleihung der Weltspieletag vor der Kulturhalle vermittelt. Es ist die erste große Veranstaltung des im Herbst neu gegründeten Fördervereins „Fördi“ gewesen, der damit den Kindern nach der langen Corona-Zeit wieder etwas bieten wollte. „Uns war es einfach wichtig, dass Kinder und Jugendliche wieder ganz unbeschwert Freude und Spaß an der Bewegung haben können“, sagte Vorsitzender Rainer Zilly. Deswegen hat man auch die Schulen angeschrieben. Die Schulsozialarbeiterinnen hätten berichtet, dass die Kinder leuchtende Augen hatten, als sie die Einladung bekamen.

Eigentlich hätte der Spieletag schon vor zwei Jahren stattfinden sollen, doch damals ging es wegen Corona nicht. Nun hat es geklappt – und der Rathausplatz ist voll gewesen. Mehr als 20 Stationen waren dort aufgebaut, alle betreut von Helfern des Fördi, von Vereinen und Institutionen der Gemeinde. Insgesamt sind mehr als 50 Helfer im Einsatz gewesen. „Ich finde es richtig toll, wie viele Menschen sich hier ehrenamtlich einbringen“, sagte Zilly: „Wenn man die Kinder lachen hört, dann weiß man, dass sich der Aufwand gelohnt hat.“ 

 

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Aus den Kommunen
news-494 Fri, 13 May 2022 12:22:04 +0200 Auszeichnung für den Hanns-Glückstein-Park in Mannheim https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/auszeichnung-fuer-den-hanns-glueckstein-park-in-mannheim/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6cab5ccde80c62e5db728cfdc36d8332 Der Hanns-Glückstein-Park auf dem Lindenhof in Mannheim ist mit dem Deutschen SPIELRAUM-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Der Hanns-Glückstein-Park wurde im Jahr 2018 mithilfe des Planungsbüros GREENBOX neugestaltet. Dabei wurde die Grünfläche von 12.500 auf 20.000 Quadratmeter vergrößert und zu einem attraktiven Park umgestaltet. Das von großen Bäumen und Rasenflächen geprägte Parkdreieck dient der Verbesserung des Freizeit-, Spiel- und Naherholungsangebots der umliegenden Stadträume. Im Sinne der Inklusion wurden neue Wege durch den Park angelegt, die auch mit dem Rollstuhl befahren werden können. Darüber hinaus wurde ein barrierefrei zugänglicher Spielplatz errichtet, der über ein Karussell verfügt, das auch von Kindern im Rollstuhl genutzt werden kann.

Für all diese Maßnahmen wurde Mannheim nun gewürdigt und mit dem Deutschen SPIELRAUM-Preis ausgezeichnet. Damit erhält der Park bereits seinen zweiten Preis: Zuvor durfte die Stadt die Auszeichnung für Beispielhaftes Bauen entgegennehmen, die von der Architektenkammer Baden-Württemberg vergeben wurde. Wir gratulieren Mannheim!

In diesem Jahr wurde der Deutsche SPIELRAUM-Preis bereits zum 14. Mal verliehen. Mit dem renommierten Preis werden durch eine Fachjury vorbildliche Spielräume beziehungsweise deren Träger und Planer ausgezeichnet. 2021 stand der Preis unter dem Motto „Gemeinsam“ und rückte realisierte Konzepte und Gestaltungen für Spiel- und Bewegungsräume in den Fokus, die gezielt unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen und ein ausgewogenes Miteinander ermöglichen.

 

 

 

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Aus den Kommunen
news-492 Fri, 29 Apr 2022 10:47:15 +0200 Neue Publikation „30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland – Eine Bilanz“ https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/neue-publikation-30-jahre-un-kinderrechtskonvention-in-deutschland-eine-bilanz/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a1b9b4c10e844f7ec67767ce89836e72 Zum 30-jährigen Jubiläum des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland geben Expert_innen in der Publikation „30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland – Eine Bilanz“ Einblicke in die Umsetzung der Kinderrechte durch die deutsche Politik. Sie untersuchen dafür Politikbereiche und Themen, die Kinder besonders betreffen und geben Empfehlungen für Verbesserungen. Die Autor_innen gehen unter anderem auf die folgenden Bereiche ein: 

  • Die kommunale Verantwortung für Kinderrechte
  • Deutschlands globale Verantwortung, z.B. in der Entwicklungszusammenarbeit und in globalen Lieferketten
  • Mentale Gesundheit
  • Kinderarmut
  • Die Situation geflüchteter Kinder
  • Die Notwendigkeit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Es wird dabei deutlich: Deutschland hat schon viel erreicht, aber es bleiben weiterhin Lücken. Kinder müssen auf allen Ebenen und in allen Bereichen noch mehr ins Zentrum der Politik rücken und bei politischen Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt werden. Diese Publikation bietet die notwendige Analyse und Impulse dafür, wie das gelingen kann.

Hier kommen Sie zur Publikation.

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Aktuelles vom Verein
news-491 Wed, 27 Apr 2022 10:41:51 +0200 Halbzeitgespräch in Garmisch-Partenkirchen https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/halbzeitgespraech-in-garmisch-partenkirchen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a2fbd3b1f463f9099c75ef1c359c39c7 Am 4. April 2022 fand in Garmisch-Partenkirchen im großen Sitzungssaal des Rathauses das Halbzeitgespräch zur Umsetzung des Aktionsplans im Vorhaben "Kinderfreundliche Kommunen" statt. An diesem haben die erste und die zweite Bürgermeisterin, Vertreter_innen der Stadtverwaltung, die Hortvertreterin, Vertreter_innen des Jugendbeirats, die Koordinatorin Frau Schmeidel, Sachverständige, Vertreter_innen des Vereins Kinderfreundliche Kommunen sowie die Pressevertreterin teilgenommen. Gemeinsam besprachen sie den Zwischenstand und die bisherige Umsetzung des Aktionsplans. Nach der Bestandsaufnahme folgten zwei Filme zu Beteiligungsprojekten von Kindern und Jugendlichen, welche in der Kommune verankert werden sollen. Die Jugendvertretung betonte hierbei, dass der Aktionsplan einen Meilenstein in Bezug auf Kinderfreundlichkeit in Garmisch-Partenkirchen darstellt. Auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse möchten sie an diesem weiterarbeiten. Abschließend wurde ein Arbeitsgespräch zu weiteren Maßnahmen, Schwerpunktsetzungen und zur kinderfreundlichen Perspektiventwicklung in der Kommune durchgeführt.

Die Halbzeitbilanz hat gezeigt, dass es Garmisch-Partenkirchen auch unter herausfordernden äußeren Bedingungen wie der Corona-Pandemie gelungen ist, Gremien zu sichern und damit die Kinder- und Jugendbeteiligung fortzuführen. Es besteht eine große Einigkeit und gemeinsame Motivation in der Kommune, die Kinder- und Jugendbeteiligung auf allen Ebenen weiterhin voranzutreiben.

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Aus den Kommunen
news-489 Wed, 20 Apr 2022 10:11:03 +0200 Anna Schledorn im Interview mit Child in the City https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/anna-schledorn-im-interview-mit-child-in-the-city/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a392304fa660324e437e0bd3bfaaf13e Im Rahmen des Internationalen Child in the City Seminars in Cascais wurde Anna Schledorn, Jugendhilfeplanerin beim Amt für kommunale Jugendarbeit der Stadt Regensburg, von Child in the City interviewt. Sie sprachen unter anderem über Strategien zur Verankerung der Kinderrechte in der lokalen Politikplanung, die Herausforderungen auf dem Weg zu einer Kinderfreundlichen Kommune und den Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Das Interview finden Sie hier.

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Unser Vorhaben international
news-490 Tue, 19 Apr 2022 12:23:00 +0200 Hohenhameln will "Kinderfreundliche Kommune" werden https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/hohenhameln-will-kinderfreundliche-kommune-werden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d20a66d764a4231b31fcc9ca23e9115 Die Gemeinde Hohenhameln verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Bürgermeister Uwe Semper hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Gemeinde einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Hohenhameln besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Gemeinde Hohenhameln ist nach Algermissen, Bad Pyrmont, Harsum, Hemmoor, Wedemark, Wittingen, Wolfsburg und Zeven die neunte Kommune aus Niedersachsen, die dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beitritt.

Bürgermeister Uwe Semper erklärte: „Der Gemeinde Hohenhameln ist es wichtig, Familienfreundlichkeit auszustrahlen, sich konkret den Kindern und Jugendlichen zuzuwenden, deren Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort zu fördern und das Demokratieverständnis zu entwickeln. So soll durch einen gemeinsam erarbeiteten Aktionsplan eine nachhaltige und zukunftsorientierte Kinder- und Jugendarbeit auf den Weg gebracht und dadurch aktive Teilhabe am gemeindlichen Leben sichergestellt werden. Insbesondere die Themenbereiche 'Kinder- und Jugendbeteiligung' sowie 'Kinderrechte in Verwaltung und Gesellschaft' haben den Gemeinderat veranlasst, sich für die Umsetzung des Vorhabens 'Kinderfreundliche Kommunen' einzusetzen.“

Wir begrüßen Hohenhameln herzlich in unserem Programm und freuen uns auf die Zusammenarbeit der nächsten Jahre.

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Aus den Kommunen
news-488 Wed, 13 Apr 2022 17:12:21 +0200 Kinderfreundliche Kommunen e.V. feiert 10-jähriges Jubiläum https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/kinderfreundliche-kommunen-ev-feiert-10-jaehriges-jubilaeum/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fb66cf5d4b4cc8ff80e9223584ba421e Seit 10 Jahren begleitet der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. Städte und Gemeinden bei der lokalen Umsetzung der Kinderrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention ist seit 30 Jahren von Deutschland ratifiziert. Über 40 Kommunen, die ihre Politik und Verwaltung auf Kinderfreundlichkeit ausrichten wollen, haben sich dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ angeschlossen – darunter, Köln, Potsdam, Regensburg, Wolfsburg, Hanau und Senftenberg. Bereits 4,2 Millionen Menschen in Deutschland leben in Kinderfreundlichen Kommunen – davon 685 000 Kinder und Jugendliche. Das Vorhaben wurde 2012 in Deutschland ins Leben gerufen und basiert auf den internationalen Erfahrungen aus der Child Friendly Cities Initiative von UNICEF. Diese setzt sich seit 1996 international dafür ein, die Kinderrechte auf kommunaler Ebene zu verwirklichen.

Ziel des Programms ist, Kommunen bundesweit zu unterstützen, ihre Angebote, Planungen und Strukturen im Sinne der Kinderrechte zu verbessern und die UN-Kinderrechtskonvention im direkten Lebensumfeld der Kinder und Jugendlichen anzuwenden. Das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ läuft vier bis fünf Jahre und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr wird nach einer Bestandsaufnahme und durch Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen der Aktionsplan vorbereitet. Nach dem Beschluss des Aktionsplans durch die Gemeindevertretung prüft der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. den Aktionsplan und vergibt das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für die folgenden drei Jahre.

Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Kommunen konnte bereits mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für anspruchsvolle Aktionspläne ausgezeichnet werden. Dieses Jahr erreicht die erste Kommune eine Siegelentfristung und verpflichtet sich dabei für die dauerhafte Aufrechterhaltung von Qualitätsstandards, die sie in der Laufzeit ihrer zwei Aktionspläne erarbeitet hat. Das Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Aktuelles vom Verein
news-487 Fri, 08 Apr 2022 16:38:44 +0200 Bundesfamilienministerin Anne Spiegel zu Besuch in der Kinderfreundlichen Kommune Potsdam https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/bundesfamilienministerin-anne-spiegel-zu-besuch-in-der-kinderfreundlichen-kommune-potsdam/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c5dbb07d45eb05979356b75f1c207d8e In dieser Woche feierte die UN-Kinderrechtskonvention ihr 30-jähriges Jubiläum in Deutschland. Aus diesem Anlass besuchte die Bundesfamilienministerin Anne Spiegel gemeinsam mit dem Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert und Unicef-Vorstand Daniela Schadt ein Beteiligungsprojekt der Grundschule Kirchsteigfeld. Seit Kurzem gibt es einen Spielort mehr in Potsdam: Nicht nur zu den großen Pausen, auch nach Schulschluss können Kinder den Schulhof der Potsdamer Grundschule Kirchsteigfeld zum Spielen nutzen. Die Idee der Schulhoföffnung entstand im Rahmen einer Anfang 2018 durchgeführten Kinder- und Jugendbefragung zum Thema „Freizeit und Mitbestimmung in Potsdam“. Die Befragten wünschten sich mehr Spiel- und Freiflächen sowie mehr Mitbestimmung bei der Gestaltung der Freizeiträume. Der Schulhof der Grundschule wurde nach einer Flächenbedarfsanalyse für eine Teilöffnung ausgewählt, um Kindern mehr Spielorte anzubieten. Er ist nun am späten Nachmittag und an den Wochenenden für Familien geöffnet.

Eben diesen Schulhof besuchte die Bundesfamilienministerin Anne Spiegel gemeinsam mit dem Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert und Unicef-Vorstand Daniela Schadt Anfang der Woche. Anlass war das 30-jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland.

Ein wichtiges Kinderrecht ist das Recht auf Mitbestimmung. Es räumt Kindern und Jugendlichen das Recht ein, bei Themen, die sie betreffen, mitzuentscheiden. Potsdam setzt sich seit Jahren dafür ein, jungen Menschen in der Stadt mehr Gehör zu verschaffen. Dazu zählt auch ihnen mehr Mitbestimmung bei der Gestaltung von Spiel- und Freizeitflächen einzuräumen. Für die Verabschiedung eines Aktionsplans, der die Umsetzung der UN-Kinderrechtskovention auf kommunaler Ebene vorantreibt, wurde die Landeshauptstadt 2017 mit dem Siegel "Kinderfreundliche Kommune" ausgezeichnet.

Die Bundesfamilienministerin bedankte sich bei Oberbürgermeister Mike Schubert und allen Verantwortlichen für ihr Engagement: „Potsdam trägt zu Recht seit fünf Jahren das Siegel ‚kinderfreundliche Kommune‘, davon konnte ich mich hier vor Ort überzeugen. Es ist vorbildlich, wie die Stadt zum Beispiel mit Spielplätzen und Grünflächen dafür sorgt, dass sich Kinder und Familien frei entfalten können.“ Weiter sagte sie: „Städte und Gemeinden wie Potsdam meinen es ernst mit den Kinderrechten. Sie orientieren sich an der UN-Kinderrechtskonvention und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir heute sagen können: Seit die Kinderrechtskonvention in Deutschland vor 30 Jahren in Kraft trat, hat sich vieles für Kinder verbessert. Aber es gibt auch noch viel zu tun. Ich setze mich dafür ein, dass wir gemeinsam im Bund, den Ländern und Kommunen mit aller Kraft daran arbeiten, die Interessen von Kindern zu schützen und durchzusetzen.“

Klicken Sie auf diesen Link und gelangen Sie zu einem Video mit weiteren Eindrücken.

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Aus den Kommunen
news-486 Thu, 31 Mar 2022 10:47:12 +0200 „Wir brauchen Spiel und Bewegung – draußen und gemeinsam“ https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/wir-brauchen-spiel-und-bewegung-draussen-und-gemeinsam/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ea86853783b32532b078d84cbd3981cf Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Kinder und Erwachsene, Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen zur Beteiligung am Weltspieltag 2022 auf. Der Weltspieltag am 28. Mai steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wir brauchen Spiel und Bewegung – draußen und gemeinsam“. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ und dem diesjährigen Kooperationspartner „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ darauf aufmerksam machen, dass vielfältige Outdoor-Bewegungs- und Spielgelegenheiten eine zentrale Rolle bei einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und dem gesunden Aufwachsen von Kindern spielen. Botschafter des Weltspieltags 2022 ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers. Die Schirmherrschaft über den Weltspieltag hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen. Zum Weltspieltag schickt das Deutsche Kinderhilfswerk die Kinder auf eine Entdeckungstour durch ihre Kommune, um ein Bild von ihrem Lieblingsort auf eine Postkarte zu malen oder ein Foto des Ortes zu machen. Diese Postkarte oder das Foto können die Kinder anschließend an einen Freund oder eine Freundin schicken oder überreichen, und damit zum gemeinsamen Entdecken und Spielen einladen. Zudem sollen die Postkarten und Fotos in den sozialen Medien unter dem #WSTLieblingsort gepostet oder direkt ans Deutsche Kinderhilfswerk geschickt werden. Die besten Veröffentlichungen und Einsendungen werden mit kleinen Preisen belohnt.

„Wenn man etwas jeden Tag sieht, dann sieht man es nicht mehr. Das ist ganz oft so – auch bei Orten, die man eigentlich ganz gern hat. Der Blick für das Besondere und die Schönheit zum Beispiel in der eigenen Nachbarschaft geht verloren – oder schläft zumindest ein. Rauszugehen, sich alles genau auszusehen, Fotos zu machen oder sogar die liebsten Ecken zu zeichnen, ist der beste Weg, die Augen wieder frisch zu machen. Und doppelt Spaß macht es, wenn man das mit anderen teilen kann“, sagt Ralph Caspers, Botschafter des Weltspieltags 2022.

„Kindliche Entwicklung und Spielen gehen Hand in Hand. Im Spiel entdecken Kinder ihre Kreativität, lernen eigene Kräfte und Grenzen kennen, machen wichtige Erfahrungen im sozialen Miteinander und stärken ihre kognitiven Kompetenzen. Deshalb haben Kinder ein Recht auf Spiel und Freizeit. Daran muss immer wieder erinnert werden, gerade weil dieses Kinderrecht im Alltag der Erwachsenenwelt manchmal zu kurz kommt. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, diesem Recht im alltäglichen Leben Geltung zu verschaffen. Gefragt sind hier nicht nur Familien, Kitas, Schulen und Vereine. Auch Politik und Verwaltung müssen den Kinderrechten bei ihren Entscheidungen Raum geben, zum Beispiel wenn es darum geht, Freiflächen, Grünanlagen oder Spiel- und Sportplätze zu planen und zu bauen“, erklärt Sarah Lahrkamp, Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages.

„Für Kinder ist gemeinsames Spielen draußen an der frischen Luft die natürlichste Sache der Welt. Doch vielfach konnten sie dem schon vor der Corona-Pandemie nur unzureichend nachkommen. Denn die Bedingungen für das gemeinsame Draußenspiel haben sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert, auch durch die zunehmende Verdichtung und Versiegelung unserer Städte, durch die immer mehr Freiflächen und Spielmöglichkeiten für Kinder verloren gehen. Inzwischen besteht die Gefahr, dass sich das Spiel- und Bewegungsverhalten von Kindern grundsätzlich nachteilig verändert, die Kindheit hat sich zunehmend in Innenräume verlagert. Auch die Psyche leidet unter dem Mangel an Bewegungs- und Spielgelegenheiten. Insbesondere Kinder aus armen Verhältnissen sind davon betroffen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Ob Kinder gesund und sicher groß werden, ob sie die Demokratie als eine lebendige, lohnende Grundlage des Zusammenlebens erleben, entscheidet sich an den Orten, wo Kinder zuhause sind: in den Städten und Gemeinden. Dort findet Kindheit statt. Die Stadt- und Gemeindepolitik prägt in hohem Maße das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Die Kinderfreundlichen Kommunen geben Kindern seit mittlerweile zehn Jahren die Gelegenheit, sich selbständig auf den Weg zu machen und sich auf eigene Faust mit der Außenwelt auseinanderzusetzen. Daher freut es mich, dass der Weltspieltag anlässlich unseres Jubiläums in vielen Kinderfreundlichen Kommunen gefeiert wird“, sagt Dominik Bär, Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V.

Der Weltspieltag 2022 wird deutschlandweit zum 15. Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion durchzuführen – egal ob Spiel-, Beteiligungs- oder Protestaktion. Denn der Aktionstag dient ebenso der Lobbyarbeit für das Recht auf Spiel. Die Partner sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Bewerben des Weltspieltages zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.weltspieltag.de.

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Aktuelles vom Verein
news-485 Mon, 28 Mar 2022 13:29:00 +0200 Krefeld will „Kinderfreundliche Kommune" werden https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/krefeld-will-kinderfreundliche-kommune-werden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e229318522875a9757e56dbd0c6b6e80 Die Stadt Krefeld verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Oberbürgermeister Frank Meyer hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Stadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Krefeld besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Großstadt ist nach Köln, Dormagen, Weilerswist, Brühl, Euskirchen, Schwelm und Haan die achte Kommune aus Nordrhein-Westfalen, die dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beitritt.

Oberbürgermeister Frank Meyer erklärte: „Kinderfreundlichkeit ist kein Begriff, der nur zur Zierde auf dem Briefkopf dient. Er will mit Leben und Inhalt gefüllt werden, sonst geht er ins Leere. Wir haben als Stadt in den vergangenen Jahren viel getan, um Kindern ein gutes Zuhause zu bieten, etwa durch hohe Investitionen im Bildungsbereich und die Initiative ‚Krefeld für Kinder'. Mit der Teilnahme am Programm ‚Kinderfreundliche Kommunen' möchten wir weitere Schritte in diese Richtung gehen. Kinder sind unsere Zukunft - das muss sich im täglichen Handeln einer Kommune widerspiegeln."

Wir begrüßen Krefeld herzlich in unserem Programm und freuen uns auf die Zusammenarbeit der nächsten Jahre.

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Aus den Kommunen
news-483 Fri, 18 Mar 2022 11:41:38 +0100 Unser neuer Infobrief ist online! https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/unser-neuer-infobrief-ist-online-3/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=59926bcf7cc04755e92b0dda8f483413 Unser erster Infobrief in diesem Jahr ist da! Wir werfen unter anderem einen Rückblick auf 2021 und geben einen Ausblick auf 2022. Dieses Jahr ist für Kinderfreundliche Kommunen e.V. sehr besonders: Wir feiern unser 10-jähriges Jubiläum. Lesen Sie mehr dazu im Infobrief. Darüber hinaus können Sie erfahren, welche Kommunen neu dabei sind oder das Siegel erhalten haben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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Aktuelles vom Verein
news-482 Fri, 11 Mar 2022 09:30:12 +0100 Kinderrechtliche Aspekte im Umgang mit dem Krieg in der Ukraine https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/kinderrechtliche-aspekte-im-umgang-mit-dem-krieg-in-der-ukraine/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ed97507c8c85a03d93d19bdb7f32414d Der grausame Krieg in der Ukraine erschüttert uns alle. Es gilt nun, die Rechte der Kinder – hier in Deutschland wie auch in der Ukraine sowie in Russland – nicht aus dem Blick zu verlieren und Kinder im Umgang mit diesen schockierenden Geschehnissen zu unterstützen, denn sie sind in Krisen die ersten, die verlieren. Wir möchten alle am Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ teilnehmenden Städte und Gemeinden in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterstützen. Es ist nun an uns, den Kindern die notwendige Sicherheit zu geben, Unerklärliches erklärbar zu machen und die Menschen, die aus der Ukraine fliehen, hier aufzunehmen und zu unterstützen. Wir freuen uns über die sehr große Hilfsbereitschaft, die sich in den letzten Tagen auf eindrucksvolle Weise gezeigt hat. Die Aufnahme von geflüchteten Kindern ist eine humanitäre Verpflichtung unserer Gesellschaft. Für ihre Aufnahme und Teilhabe gelten die Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention, der Europäischen Grundrechtecharta und des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Diese normieren eindeutig die Vorrangstellung des Kindeswohls bei allen Entscheidungen von Staat und Gesellschaft sowie das Recht der Kinder auf Förderung, Schutz und Beteiligung.

 

Es ist notwendig, dass neben ukrainischen Staatsangehörigen auch Kinder und Jugendliche aus Drittstaaten, deren Eltern beispielsweise in der Ukraine studiert oder gearbeitet haben und dort keinen langfristen Aufenthalt hatten, Aufnahme in Deutschland finden. Eine Ungleichbehandlung ist mit den Vorgaben der UN-Kinderrechte unvereinbar.

 

Zur Aufnahme und Teilhabe von geflüchteten Kindern und Jugendlichen sollten Kommunen folgende Punkte beachten und dementsprechende Maßnahmen auch finanziell in einer Gesamtstrategie absichern:

 

  • Geflüchtete Kinder brauchen einen schnellen Zugang zu psychosozialen Hilfen
    Erfahrungen von Flucht und Gewalt oder die Trennung von Familienangehörigen sind für Kinder und Jugendliche besonders belastend. Deshalb braucht es schnellstmöglich niedrigschwellige, kinder- und jugendspezifische psychosoziale Unterstützungsangebote für die geflüchteten jungen Menschen.
  • Kinder gehören nicht in Gemeinschaftsunterkünfte
    Geflüchtete Kinder brauchen bedarfsgerechte dezentrale Wohnmöglichkeiten. Gemeinschaftsunterkünfte sind keine Orte für Kinder. Insbesondere die Struktur und Organisation der Unterkünfte, die beengten Wohnverhältnisse, das Fehlen von Rückzugsmöglichkeiten und Privatsphäre, der Mangel an Anregung, die nachteiligen hygienischen Zustände und häufige Unruhe führen zu gesundheitsgefährdenden Faktoren, die zu chronischen Krankheiten und psychischen Dauerschäden führen können. Ganz besonders gilt dies für unbegleitete Minderjährige, die in Einrichtungen der Jugendhilfe unterzubringen sind.
  • Solange Kinder in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, müssen Mindeststandards gegen sexuelle Gewalt vorhanden sein
    In Gemeinschaftsunterkünften sind geflüchtete Kinder besonders gefährdet, Opfer sexueller Gewalt zu werden. Deshalb braucht es Mindeststandards in diesen Unterkünften zum Schutz der Kinder. Schutzkonzepte müssen sowohl das Personal in den Gemeinschaftsunterkünften als auch Bewohnerinnen und Bewohner in den Blick nehmen, darüber hinaus aber auch Betreuende, die beispielsweise im schulischen Bereich unterstützen oder Freizeitaktivitäten anbieten.
  • Der Zugang zu Schulen und Ausbildungsstätten muss sichergestellt werden
    Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und Ausbildung - ganz gleich, wo es lebt und welchen Aufenthaltsstatus es hat. Dies wird am besten durch eine umfassende Schulpflicht sichergestellt. Schulen, Sprachlerneinrichtungen und Vorbereitungskurse müssen für Kinder aber auch tatsächlich zugänglich sein, sie müssen also örtlich erreichbar sein und die Ausstattung mit den dementsprechenden Ressourcen für Transportmittel und Lehrmittel muss erfolgen.
  • Geflüchtete Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, sollten die Möglichkeit zum Besuch einer Kindertageseinrichtung haben
    Nie wieder lernen Menschen so viel und mit so großem Spaß wie in den ersten Lebensjahren. Dabei kann eine gute Bildung schon für kleine Kinder die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft befördern und herkunftsbedingte sowie soziale Unterschiede am besten ausgleichen. Zur Teilhabe von geflüchteten Kindern im Kita-Alltag braucht es Erzieherinnen und Erzieher, die interkulturelle Kompetenzen und Diagnosefähigkeiten haben, um die Möglichkeiten und Fähigkeiten der Kinder zu erkennen und zu fördern.
  • Zugang zum Recht für geflüchtete Kinder
    Der Zugang zum Recht ist die Voraussetzung und Grundlage für die Umsetzung aller anderen Kinderrechte. Daher brauchen geflüchtete Kinder einen effektiven und unmittelbaren Zugang zum Recht. Dazu müssen sie kindgerechte Informationen über ihre Versorgung, ihren Verbleib und das sie jeweilig betreffende Verfahren erhalten und kindgerecht begleitet werden. Dies gilt für unbegleitete Minderjährige und begleitete Kinder gleichermaßen.
  • Zugang zu Informationen und Beteiligung geflüchteter Kinder
    Zudem sind geflüchtete Kinder in für sie verständlicher Sprache zu informieren und zu beteiligen, dazu braucht es geschulte Fachkräfte sowie Sprachmittlerinnen und Sprachmittler. Daneben müssen niedrigschwellige Beschwerde- und Anlaufstellen eingerichtet werden, die den geflüchteten Kindern kindgerechte und kostenfreie Beratung von qualifizierten Expertinnen und Experten sowie Rechtsbeistand bieten.
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Aktuelles vom Verein
news-480 Fri, 04 Mar 2022 15:34:02 +0100 Buch: Designing Child-Friendly High-Density Neighbourhoods https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/buch-designing-child-friendly-high-density-neighbourhoods/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b0ab195cdc394adae656b2fda7fa80bf Das Spielen im Freien ist von großer Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern. Wie können wir aber Kindern öffentliche Räume schaffen, in denen sie frei spielen, sich autonom bewegen und in ihrer Nachbarschaft zugehörig und eigenverantwortlich fühlen können? Das Buch "Designing Child-Friendly High-Density Neighbourhoods" geht dieser Frage nach. Die Publikation „Designing Child-Friendly High-Density Neighbourhoods“ von Cities for Play ist eine Zusammenstellung globaler Best-Practice-Beispiele für die Gestaltung kinderfreundlicher Nachbarschaften. Die Autorin Natalia Krysiak untersucht dabei Designinterventionen und Planungsrichtlinien aus Städten wie Tokio, Singapur, London, Antwerpen und Vancouver, die darauf abzielen, die Lebensqualität von Kindern durch die Schaffung bewegungs- und spielfreundlicher urbaner Umgebungen zu verbessern.

Die digitale Publikation finden Sie hier.

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Unser Vorhaben international
news-479 Fri, 04 Mar 2022 14:53:38 +0100 Cities for Youth Toolkit https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/cities-for-youth-toolkit/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=16a8b9cffa72c3982bb86856334cb807 Fragen Sie sich, wie Sie Jugendliche effektiv in die Stadtplanung einbeziehen können? Das Cities for Youth-Toolkit findet Antworten auf diese Frage. Das Toolkit basiert auf der Erfahrung von Urban Minds und elf Expert_innen aus der Stadtplanung in Ontario. Es umfasst Leitprinzipien, Best-Practice-Beispiele und Fallstudien. Das Toolkit dient dazu, die Chancen und Herausforderungen von Jugendbeteiligung in der Stadtplanung zu veranschaulichen und eine Reihe bewährter Verfahren für das Jugendengagement vorzustellen. Durch einen praxisnahen Ansatz sollen Stadtplaner_innen dazu ermutigt werden, die Belange und Bedürfnisse von jungen Menschen durch aktive Teilhabe dieser zu berücksichtigen. Weitere Informationen zum Toolkit finden Sie hier.

Die ersten drei Kapitel von Cities For Youth sind jetzt als Vorschau verfügbar.

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Unser Vorhaben international
news-478 Fri, 04 Mar 2022 13:08:04 +0100 Beeskow erhält das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/beeskow-erhaelt-das-siegel-kinderfreundliche-kommune/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cbf448454b84f7f0f19060751fedcb68 Am 04.03. erhielt die Kreisstadt Beeskow das Siegel "Kinderfreundliche Kommune". Damit wird die Selbstverpflichtung der Stadt zu mehr Kinderfreundlichkeit ausgedrückt, welche sich im Aktionsplan widerspiegelt. Bürgermeister Frank Steffen freut sich, das Siegel entgegennehmen zu dürfen: „Wer etwas erreichen will, der setzt sich Ziele. Wir haben uns in Beeskow das ambitionierte Ziel gesetzt, kinderfreundliche Kommune zu werden. Die Siegelvergabe ist der erste Teilerfolg auf dem Weg zu diesem Ziel. Nun geht es an die Arbeit, den Maßnahmenplan umzusetzen. Unsere Kinder werden es uns danken.“

Kai Hanke, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, gratulierte der Stadt Beeskow und sagte: „Die Auszeichnung der Stadt mit dem Siegel ,Kinderfreundliche Kommune‘ verdeutlicht das große Engagement der Stadt Beeskow zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Durch wichtige Maßnahmen wie die Durchführung von Aus- und Fortbildungen zu Partizipation in der Verwaltung, in Kitas, Schulen, Vereinen und Dorfgemeinschaftshäusern, die Planung eines Monitoring-Systems mit Kindern und Jugendlichen sowie die Entwicklung eines Kinderstadtplans setzt sich Beeskow für mehr Kinderfreundlichkeit ein. Mit Freude beobachten wir diese kinderpolitischen Vorhaben und wünschen Beeskow viel Erfolg auf diesem Weg!“

Hier finden Sie unsere digitale Pressemappe.

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Aus den Kommunen
news-477 Thu, 24 Feb 2022 14:57:00 +0100 Nordhausen will „Kinderfreundliche Kommune" werden https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/nordhausen-will-kinderfreundliche-kommune-werden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb6969f46b73ef32d8c0c60276cbe7c5 Die Stadt Nordhausen verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Oberbürgermeister Kai Buchmann hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Stadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Nordhausen besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Stadt Nordhausen ist die erste Kommune aus Thüringen, die dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beitritt.

„Wir freuen uns, als Stadt gemeinsam mit dem Verein ‚Kinderfreundliche Kommunen – Verein zur Förderung der Kinderrechte in den Städten und Gemeinden Deutschlands e.V.‘ den Weg zur stärkeren Umsetzung der Kinderrechte und damit für mehr Kinderfreundlichkeit zu gehen“, so Oberbürgermeister Kai Buchmann. „Die Corona-Pandemie hat die Kinder- und Jugendarbeit maximal erschwert, daher ist es mein Ziel als Oberbürgermeister, der Teilhabe der Mädchen und Jungen am öffentlichen Leben mehr Raum zu geben. Dies bedeutet, dass wir die Rechte, Interessen, Bedürfnisse und Wünsche von jungen Menschen noch intensiver berücksichtigen und ihnen den notwendigen Raum geben.“

Martina Reinhardt, Leiterin des Landesjugendamts im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, betont: „Wir wollen, dass Kinderrechte sichtbarer und wirkungsvoller sowohl auf kommunaler als auch auf Landesebene verankert sind. Junge Menschen in kommunale Planungsprozesse einzubeziehen, stärkt ihr Selbstbewusstsein und vermittelt ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Andererseits schafft Mitbestimmung bei Kindern und Jugendlichen auch Verantwortungsbewusstsein für ihre Umwelt, die Gesellschaft und ihre Heimatkommune.“

Wir begrüßen Nordhausen herzlich in unserem Programm und freuen uns auf die Zusammenarbeit der nächsten Jahre.

 

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Aus den Kommunen
news-476 Wed, 23 Feb 2022 10:15:40 +0100 Jugendliche aus Remchingen wünschen sich mehr Treffpunkte, Tablets und Sprungturm https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/jugendliche-aus-remchingen-wuenschen-sich-mehr-treffpunkte-tablets-und-sprungturm/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=979cca1755bdd2fe7a2873946b75ec1a Remchinger „Achter-Rat“ hat seine Arbeit aufgenommen. Ein Treffen mit dem Gemeinderat findet im Juni statt. Was wünschen sich die Jugendlichen, um ihre Gemeinde noch attraktiver zu machen? In Remchingen hat der „Achter-Rat“ seine Arbeit aufgenommen: ein Beteiligungsprojekt aus allen Achtklässlern der Bergschule, Realschule, des Gymnasiums und der Schule am Sperlingshof. Einen Vormittag lang brachten sie ihre Wünsche und Ideen auf den Punkt – über eine Online-Videokonferenz verbunden mit den anderen Klassen und Gemeinschaftskundelehrern sowie mit den Schulsozialarbeiterinnen, dem Experten für Kinder- und Jugendbeteiligung Udo Wenzel, der das Format „Achter-Rat“ mitentwickelt und bereits in vielen Kommunen im Land umgesetzt hat sowie Rathaus-Mitarbeiterin Michaela Ungerer, die das Projekt „Kinderfreundliche Kommunen“ koordiniert. „Jugendbeteiligung funktioniert nicht einfach so, dass man seine Wunschliste im Rathaus abgibt – sondern sie weiterentwickelt, aktiv mitmacht und dranbleibt“, ermutigte Wenzel, der den Klassen einen praktischen Einblick in die Kommunalpolitik gab, bevor sie selbst Ideen sammeln und an Gruppentischen detailliert ausarbeiten und die Machbarkeit hinterfragen konnten.

„Unser Schulsportplatz ist total vermoost – wenn man ihn neugestalten würde, könnten wir ihn auch in der großen Pause nutzen“, blickte Achtklässlerin Samira auf den momentan kaum bespielbaren Hartgummiplatz. Dafür wären sie und ihre Mitschüler auch bereit, in der Freizeit selbst mit anzupacken. Mehr Sitzgelegenheiten, aber auch Aktionsflächen, Spielgeräte, Sonnenliegen und Schattenbäume für den Pausenhof stehen ebenso auf der Wunschliste wie überdachte Fahrradständer und ein Update für den Computer-Raum. In der Gemeinde wünschen sie sich vor allem Treffpunkte. Für einen „chilligen Chillplatz“ brauche es gar nicht viel: „Da reicht schon eine Hütte mit ein paar Bänken und einer Grillmöglichkeit“, bringt es Karl auf den Punkt und denkt ebenso an den lange diskutierten Skaterplatz. Schnell wird deutlich, dass auch die Mitschüler aus umliegenden Gemeinden einen Teil ihrer Freizeit gerne in Remchingen verbringen – und sich abends oder am Wochenende noch regelmäßigere Busverbindungen wünschen. Das jüngst für 4,5 Millionen Euro sanierte Freibad steht hoch im Kurs – die Steigerung wären noch ein Sprungturm und eine große Röhrenrutsche, verdeutlicht Isabel.

An deren Machbarkeit tüftelten auch die Achtklässler des Gymnasiums, berichtet FSJ-ler Moritz Kasper vom Beteiligungsprojekt. Auch Tablets für jeden Schüler, eine gemeinsame Baumpflanzaktion und ein Supermarkt für den Ortsteil Nöttingen gehören zu den Vorschlägen, die die Schüler bei einem weiteren Treffen den anderen Klassen präsentieren und gemeinsam priorisieren sollen, bevor sie ihre Ideen Anfang Juni Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und Vertretern des Gemeinderats präsentieren. „Der Achter-Rat ist eine tolle Möglichkeit, um die Schüler am Gemeindegeschehen zu beteiligen“, freute sich auch Agnetha Dalmus aus Singen. Während ihres Public Management-Studiums absolviert sie unter anderem im Remchinger Rathaus ein Praktikum und beschäftigt sich in ihrer Bachelorarbeit mit Beteiligungsprozessen in der Gemeinde: „Je mehr die Gemeinde in politische Bildung investiert und den Jugendlichen Zugang zu den Entscheidungsprozessen der Verwaltung gibt, desto mehr schafft sie es, dass sie sich jetzt und zukünftig aktiv miteinbringen.“

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Aus den Kommunen
news-475 Wed, 23 Feb 2022 09:43:59 +0100 Dominik Bär im Interview mit Verwaltung der Zukunft VdZ.org https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/dominik-baer-im-interview-mit-verwaltung-der-zukunft-vdzorg/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2bdad379cb62a51a7fe46952eae4445b Am 22.02.2022 führte Verwaltung der Zukunft VdZ.org ein Interview mit unserer Geschäftsführung Dominik Bär. Es wurde über die Arbeit des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, die wirksame Teilhabe von Kindern und Jugendlichen sowie über Entwicklungschancen in Bezug auf die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene im Rahmen des Programms "Kinderfreundliche Kommunen" gesprochen. Das Interview zwischen Verwaltung der Zukunft VdZ.org und Dominik Bär finden Sie hier.

Verwaltung der Zukunft VdZ.org bietet als Online-Fachportal fundiertes Wissen über die digitale Transformation des Öffentlichen Sektors. Auf VdZ.org schreiben Expert_innen für Expert_innen über den digitalen Wandel in der öffentlichen Verwaltung.

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Aktuelles vom Verein
news-473 Wed, 02 Feb 2022 14:57:52 +0100 Haan will „Kinderfreundliche Kommune" werden https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/haan-will-kinderfreundliche-kommune-werden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e6daf7a3f0265de70b2382568ed85117 Die Stadt Haan verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Stadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Haan besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Gartenstadt Haan ist nach Köln, Dormagen, Weilerswist, Brühl, Euskirchen und Schwelm die siebte Kommune aus Nordrhein-Westfalen, die dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ beitritt.

Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke erklärte: „Ich freue mich sehr, dass unser Antrag auf Teilnahme am Vorhaben ,Kinderfreundliche Kommunen‘ Erfolg hatte. Die Interessen junger Menschen haben wir in unserer Stadt bereits in den letzten Jahren in den Fokus gerückt, indem wir massiv in eine qualitativ hochwertige Bildung investieren und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in ihren Gremien unterstützen. Doch das reicht uns noch nicht: Wir möchten gern die Rechte, Interessen, Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt noch offensiver stärken und das Siegel ‚Kinderfreundliche Kommune‘ in den Händen halten.“

Wir begrüßen Haan herzlich in unserem Programm und freuen uns auf die Zusammenarbeit der nächsten Jahre.

 

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Aus den Kommunen
news-470 Mon, 24 Jan 2022 14:30:00 +0100 Maintal erhält das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/maintal-erhaelt-das-siegel-kinderfreundliche-kommune/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f331bc5901698c37c91427a8cc102688 Am 24.01.2022 erhielt die Stadt Maintal das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Damit würdigt der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. die Verabschiedung eines Aktionsplans, der die kommunale Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zum Ziel hat. Mit dem Erhalt des Siegels bekennt sich Maintal dazu, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und stellt sich zugleich einem regelmäßigen Prüfverfahren. Bürgermeisterin Monika Böttcher freut sich, das Siegel entgegennehmen zu dürfen: „Ich freue mich sehr, dass wir nach dem Entwicklungsprozess des Aktionsplans nun so weit sind, das Siegel ,Kinderfreundliche Kommune‘ in Empfang nehmen zu dürfen. Für die Stadt Maintal und alle Mitwirkenden ist das ein weiterer Meilenstein im langjährigen Engagement für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in unserer Stadt. Die Verleihung des Siegels gibt nun den Startschuss für die nächsten Jahre, in denen wir die geplanten Vorhaben umsetzen. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die altersgerechte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit neuen Formaten. Ihre Meinung und Perspektive noch stärker zu berücksichtigen, ist aufgrund der sozialen Auswirkungen der Pandemie auf ihren Alltag noch wichtiger geworden.“

Anne Lütkes, Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, beglückwünschte die Stadt Maintal zur Verleihung des Siegels und sagte im Namen des Vereins: „Maintal hat bedeutsame Prozesse für die Stärkung von Kinderrechten auf kommunaler Ebene angestoßen. Im Rathaus der Stadt Maintal soll ein Kinder- und Jugendbüro als Interessensvertretung, Anlauf- und Beratungsstelle eingerichtet werden. Zudem wird der Austausch auf Augenhöhe mit Kindern und Jugendlichen weiter ausgebaut. Durch jährliche Treffen mit den Klassensprecher_innen der Maintaler Schulen sollen neue Beteiligungsformate und -räume etabliert werden, die eine niedrigschwellige Informationsvermittlung sowie barriereärmere Bedarfsermittlung ermöglichen. Wir sind gespannt auf die nächsten Jahre und gratulieren Maintal zum Erhalt des Siegels.“

Hier geht es zu unserer digitalen Pressemappe.

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Aus den Kommunen
news-469 Thu, 20 Jan 2022 10:30:00 +0100 35 Kinderfreundliche Kommunen fordern, Kinderinteressen stärker in den Blick zu nehmen https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/35-kinderfreundliche-kommunen-fordern-kinderinteressen-staerker-in-den-blick-zu-nehmen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fb8e0266da1f4a126a1bb34526641b40 Kinderpolitischer Zwischenruf 35 (Ober-)Bürgermeister_innen aus Städten und Gemeinden, die am Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ teilnehmen, fordern in einem „Kinderpolitischen Zwischenruf“ dazu auf, die Belange von Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Familien in Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt in den Blick zu nehmen. Das Kindeswohl habe bei der Planung der notwendigen Maßnahmen seitens des Bundes und der Länder viel zu selten im Fokus gestanden, betonten die (Ober-)Bürgermeister_innen in ihrem Aufruf. Als Kinderfreundliche Kommune orientierten sich ihre Städte und Gemeinden an den Bedürfnissen und Rechten der Kinder. Das sollte Vorbild für alle Kommunen in Deutschland sein.

„Die Kinderfreundlichen Kommunen betrachten die Interessen und Belange von Kindern als immanenten Bestandteil ihres Krisenmanagements. Kinder und Jugendliche müssen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie immer gefragt und eingebunden werden. So haben beispielsweise die Städte Regensburg und Mannheim Treffen mit den Bürgermeister_innen und Jugendlichen durchgeführt, um mit ihnen im Gespräch zu bleiben und von ihren Anliegen zu erfahren. Die Stadt Köln hat ein Streaming-Angebot entwickelt, in dem sich Schüler_innen an Fachämter wenden können. Das sind gute Beispiele, die zeigen, dass wir ein rechtebasiertes, feingliedriges Krisenkonzept brauchen, das Kommunen in ihren Handlungsmöglichkeiten zur Achtung der Kinderrechte nicht einschränkt, sondern diese unterstützt und bestärkt“, so Anne Lütkes, Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V.  

In Kinderfreundlichen Kommunen haben die Kinderrechte während der Corona-Pandemie ihren hohen Stellenwert bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen behalten. So richtete die Stadt Stuttgart eine Arbeitsgruppe ein, um schnellstmöglich wieder Orte im Freien wie Außengelände von Jugendeinrichtungen öffnen zu können. Der Berliner Bezirk Pankow wies neue temporäre Spielstraßen in Vierteln aus, in denen es nicht ausreichend Grünflächen gibt. Die Stadt Regensburg richtete einen digitalen Jugendtreff ein. In Weil am Rhein und in der Wedemark wurden die Interessen von Kindern und Jugendlichen in den kommunalen Krisenstab eingebracht, die Kinder- und Jugendparlamente von Stuttgart und Regensburg konnten ihre Arbeit als politische Mitbestimmungsgremien fortführen und es wurde aktiv an sicheren Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche gearbeitet.

Um den negativen Folgen der Pandemie begegnen zu können fordern die unterzeichnenden Stadtoberhäupter, die Mittel des Corona-Aufhol-Pakets längerfristig zur Verfügung zu stellen, da die Folgen der Pandemie nicht kurzfristig behoben werden könnten. Zudem brauche es Unterstützung für den qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Bildungseinrichtungen zur psychosozialen Begleitung von Kindern und Jugendlichen, um die Belastungen auffangen zu können und den Ausbau entsprechender Anlaufstellen sowie mehr politische Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen. Dies könnten die Kommunen nicht allein tragen.

Die konkreten Forderungen der Kinderfreundlichen Kommunen und weitere Informationen sind dem „Kinderpolitischen Zwischenruf“ zu entnehmen.

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Aktuelles vom Verein
news-467 Fri, 07 Jan 2022 16:23:53 +0100 Kinderfreundliche Kommunen kooperieren zum Weltspieltag 2022 mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und dem Bündnis Recht auf Spiel https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/kinderfreundliche-kommunen-kooperieren-zum-weltspieltag-2022-mit-dem-deutschen-kinderhilfswerk-und-d/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fbfd9adaa6f2b3c9d2bbdbaeeb334a7f Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks „Wir brauchen Spiel und Bewegung – draußen und gemeinsam“ ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2022. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ und dem diesjährigen Kooperationspartner „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ darauf aufmerksam machen, dass vielfältige Outdoor-Bewegungs- und Spielgelegenheiten eine zentrale Rolle bei einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und dem gesunden Aufwachsen von Kindern spielen. Insbesondere angesichts der weiterhin vielerorts geltenden Einschränkungen für Kinder durch die Corona-Pandemie ist es wichtig, die Aufmerksamkeit für das Thema Spiel- und Bewegungsförderung zu erhöhen und die Bedingungen für das Draußenspiel von Kindern zu verbessern. Gleichzeitig ist das Motto ein Aufruf an die Eltern, ihren Kindern dafür den nötigen Freiraum zu geben und sie zum bewegten Draußenspiel zu ermuntern. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2022 teilzunehmen und darüber hinaus für eine grundsätzliche Verbesserung der Rahmenbedingungen zu sorgen.

„Für Kinder ist gemeinsames Spielen draußen an der frischen Luft die natürlichste Sache der Welt. Doch vielfach konnten sie dem schon vor der Corona-Pandemie nur unzureichend nachkommen. Inzwischen besteht die Gefahr, dass sich das Spiel- und Bewegungsverhalten von Kindern grundsätzlich nachteilig verändert, die Kindheit hat sich zunehmend in Innenräume verlagert. Denn wenn sie selten gemeinsam draußen herumtollen und sich dadurch nur wenig bewegen, kann das bis ins Erwachsenenalter negativen Einfluss haben. Die Bedingungen für das gemeinsame Draußenspiel haben sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert, auch durch die zunehmende Verdichtung und Versiegelung unserer Städte, durch die immer mehr Freiflächen und Spielmöglichkeiten für Kinder verloren gehen. Das wird durch die Corona-Pandemie und damit einhergehende Einschränkungen von Sport- und Freizeitmöglichkeiten noch verstärkt. Auch die Psyche leidet unter dem Mangel an Bewegungs- und Spielgelegenheiten. Insbesondere Kinder aus armen Verhältnissen sind davon betroffen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Kinderfreundliche Kommunen stellen die Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Dazu gehört es, Bewegungs- und Spielflächen für Kinder und Jugendliche zu erhalten und neu mit ihnen zu entwickeln. Mit unserer mittlerweile zehnjährigen Erfahrung haben die Kinderfreundlichen Kommunen in den Zeiten der Corona-Pandemie den Kindern und Jugendliche Angebote draußen geschaffen, um die Einschränkungen zu kompensieren und ihnen Spiel und Bewegung zu ermöglichen. Die Kinderrechte spielten in den Krisenstäben eine wichtige Rolle. Wir hoffen, dass diese Erfahrungen in anderen Kommunen Schule machen“, sagt Dominik Bär, Geschäftsführer des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V.

Der Weltspieltag 2022 wird deutschlandweit zum 15. Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion durchzuführen – egal ob Spiel-, Beteiligungs- oder Protestaktion. Denn der Aktionstag dient ebenso der Lobbyarbeit für das Recht auf Spiel. Die Partner sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Bewerben des Weltspieltages zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.weltspieltag.de.

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Aktuelles vom Verein
news-466 Mon, 20 Dec 2021 11:45:05 +0100 Schwelm will "Kinderfreundliche Kommune" werden https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/schwelm-will-kinderfreundliche-kommune-werden/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5088c48814b95132853afe9f1c265936 Schwelm hat den Startschuss zur Teilnahme am Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ gegeben und macht sich auf den Weg in den nächsten Jahren noch kinderfreundlicher zu werden. Die Kreisstadt Schwelm verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Bürgermeister Stephan Langhard hat dazu am 20. Dezember 2021 eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. unterzeichnet. In einem nächsten Schritt wird die Stadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Schwelm besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Die Veranstaltung zur Vereinbarungsunterzeichnung fand aufgrund der pandemischen Lage digital statt.

„Kinder und Jugendliche brauchen Schutz, Fürsorge, vielgestaltige Förderung – und immer das offene Ohr der Erwachsenen", sagte Schwelms Bürgermeister Stephan Langhard. "Durch das Votum des Schwelmer Stadtrates zur Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen werden wir als Stadt Schwelm die Rechte, Interessen, Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadtgesellschaft offensiv stärken. Wir streben durch diese Kooperation tiefere Einsichten in viele Aspekte der Lebenswelt unserer jüngeren Schwelmerinnen und Schwelmer an. Dazu gehört für mich unbedingt auch die stärkere Teilhabe der Mädchen und Jungen am öffentlichen Leben, das wir mit ihnen gemeinsam authentisch und nachhaltig weiterentwickeln wollen“.

Wir begrüßen Schwelm herzlich in unserem Programm und freuen uns auf die Zusammenarbeit der nächsten Jahre.

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Aus den Kommunen
news-464 Fri, 10 Dec 2021 13:47:44 +0100 Ein sichtbares Bekenntnis für die Kinderrechte: Weil am Rhein hisst die Unicef-Flagge! https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/startseite/aktuelles/aktuelles/news/news/ein-sichtbares-bekenntnis-fuer-die-kinderrechte-weil-am-rhein-hisst-die-unicef-flagge/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d82aa17f0a41fe659233d6e58785b680 Am 11. Dezember 2021 feiert unser Träger UNICEF sein 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hisst unsere Kinderfreundliche Kommune Weil am Rhein die UNICEF-Flagge. 75 Jahre ist es nun schon her, dass UNICEF gegründet wurde. Das Jubiläum wurde während des gesamten Jahres auf verschiedene Weise begangen: Flaggen wurden gehisst, Gebäude in Unicef-blau angeleuchtet und es fanden - solange es die Pandemielage zuließ -Benefizkonzerte oder Schülerläufe statt.

Auch unsere Kinderfreundliche Kommune Weil am Rhein beteiligt sich an den Aktionen: Am 11. Dezember, dem "offiziellen Geburtstag" des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen wird in Weil am Rhein die blaue Unicef-Flagge gehisst. Damit setzt die Stadt ein sichtbares Zeichen für die Kinderrechte.

„Wir haben uns die nachhaltige Verankerung der Interessen von Kindern und Jugendlichen zum Ziel gesetzt“, macht Oberbürgermeister Wolfgang Dietz deutlich. „Die demographische Entwicklung stellt Kommunen vor eine existenzielle Herausforderung. Kinder- und damit familienfreundliche Lebensbedingungen sind zu wichtigen Standortfaktoren geworden. Das unmittelbare Lebensumfeld beeinflusst die Bedingungen des Aufwachsens und die Entwicklungschancen unserer Kinder am meisten. Weil am Rhein setzt sich daher noch mehr für Kinder ein und investiert so in die eigene Zukunft.“

Weil am Rhein war 2012 die erste Stadt in Deutschland, die sich zur Teilnahme am Vorhaben "Kinderfreundlichen Kommunen" bekannte. 2019 wurde ihr das Siegel bereits zum zweiten Mal verliehen.

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Aus den Kommunen