Gefördert vom

Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg liegt im östlichen Niedersachsen und zählt gegenwärtig mehr als 124.000 Einwohner, darunter rund 19.200 Kinder. Sie gehört zu den grünsten und gesündesten Städten Deutschlands. Bereits 2009 wurde Wolfsburg als familienfreundlichste Stadt Niedersachsens ausgezeichnet. Damit ist die Stadt schon einen wichtigen Schritt in Richtung Kinderfreundlichkeit gegangen.

Es gibt ein Kinderkulturprogramm „Beste Plätze“ als Netzwerk für stadtteilorientierte Kinderkulturveranstaltungen, das Fanprojekt, das Projekt „Kinderträume leben – Freundeskreise schaffen“ als Projekt der Wolfsburger Jugendförderung und die Maßnahmen der Schulmediation. Des Weiteren gibt es das JOBWERK, die Jugendberufshilfe der Stadt Wolfsburg, eine einzigartige Einrichtung von Stadt, Arbeitsagentur und Caritas, die den Übergang von Schule zu Beruf fördert. Als Basis für die Entwicklung zur kinderfreundlichen Kommune kann das seit dem Jahr 2000 betriebene Kinder- und Jugendbüro der Stadt Wolfsburg betrachtet werden. Der Schwerpunkt des Kinder- und Jugendbüros liegt in der Umsetzung der Kinderrechte, insbesondere das Recht der Kinder „an allen sie betreffenden Belangen beteiligt zu werden“ (Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention). Ferner ermittelt es Kinder- und Jugendinteressen im „öffentlichen Raum“, berät und initiiert Beteiligungsprojekte.


Ansprechpartnerin

Katrin Dedolf

Kinder- und Jugendbeauftragte
Geschäftsbereich Jugend, Jugendförderung
Schillerstraße 48
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 - 281 990
kijubuero[ät]stadt.wolfsburg[dot]de
www.wolfsburg.de/kjb


"Wolfsburg ist eine familienfreundliche Stadt. Es ist uns besonders wichtig, auch die Rechte unserer jüngsten Bürger zu stärken und ihre Bedürfnisse und Interessen immer im Blick zu behalten. Kinder und Jugendliche müssen aktiv an unserer Gesellschaft beteiligt und in die vielfältigen kommunalen Prozesse eingebunden werden, sie sind unsere Zukunft. Wir freuen uns, dass wir uns nun auch offiziell um ein Siegel bewerben können, dass die Kinderfreundlichkeit unserer Kommune auszeichnen würde."

Klaus Mohrs

Oberbürgermeister

Klaus Mohrs

Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg

Telefon.: 05361 - 282 205
oberbuergermeister[ät]stadt.wolfsburg[dot]de


Erfolgsgeschichten


Der erste Kinderbeirat der Stadt Wolfsburg berichtet

 

In diesem Video berichtet der erste Kinderbeirat der Stadt Wolfsburg über seine zahlreichen Aktivitäten während seiner einjährigen Amtszeit (2015/2016). Die Mitglieder des Kinderbeirates im Alter von 8 bis 13 Jahren haben zu den selbstgewählten Themen Flüchtlinge, Umwelt, Schulmittagessen und Spielplätze gearbeitet. Der Kinderbeirat der Stadt Wolfsburg ist ein neues Beteiligungsformat für Kinder, damit sie in ihrer Stadt mitbestimmen können, und eine Maßnahme aus dem Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“, den die Stadt Wolfsburg aktuell umsetzt. Koordiniert wird der Kinderbeirat vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Wolfsburg.

Jugendliche im direkten Gespräch mit Politik und Verwaltung

Die Wolfsburger Jugendforen sind ein Beteiligungsformat, das es Jugendlichen regelmäßig ermöglicht spezifische Themen der Stadtgestaltung mit Verantwortlichen zu diskutieren.

Das letzte Forum hat sich mit Mobilität beschäftigt und den Abschluss eine Online- und Plakatbefragung gebildet, an der sich beinahe 400 Jugenliche beteiligten. Diese Ergebnisse sind von den Teilnehmer_innen des Jugendforums diskutiert worden. Jugendvertreter_innen sowie Experten der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft und der Stadt Wolfburg haben Defizite ermittelt und Lösungsvorschläge erarbeitetet. Ein Hauptanliegen war es, den Öffentlichen Personennahverkehr zu günstigeren Preisen nutzen zu können.

Kinderbeirat fest in Stadtverwaltung verankert

In Wolfsburg beraten Kinder die Stadt in eigener Sache. Der Kinderbeirat setzt sich aus circa 12 Kindern zwischen 9 und 12 Jahren zusammen, die ein Jahr lang die Interessen ihrer Altergruppe vertreten, bevor sie von einer neuen Besetzung abgelöst werden. In der Jahresplannung wählen sie dabei die Themen aus, die sie für Wolfsburg am wichtigsten erachten und bearbeiten wollen. So stand im letzten Jahr zum Beispiel das Thema "Schule und Natur" auf der Agenda.

Wolfsburg bildet eigene Beteiligungsexpert_innen aus

Wolfsburg qualifiziert eigene Moderator_innen für Kinder und Jugendbeteiligung in der Stadt. Gemeinsam mit der Volkshochschule Wolfsburg wurde eine berufsbegleitende einjährige Fortbildung zur Partizipationsbegleitung entwickelt. Die ausgebildeten Moderator_innen können anschließend direkt dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden - in den zahlreichen Beteiligungsmaßnahmen der Stadt.