Gefördert vom

Wedemark

Die Wedemark ist eine 30.500 Einwohner_innen starke Gemeinde in der Region Hannover. 5.300 Kinder und Jugendliche leben in der niedersächsischen Gemeinde. Wedemark ist eine von mittlerweile vier niedersächsischen Kommunen, die sich an dem Vorhaben "Kinderfreundliche Kommunen" beteiligen. Die Gemeinde unterzeichnete im März 2015 die Vereinbarung zur Teilnahme.

 


Ansprechpartnerin

Ellen Bruns

Gemeinde Wedemark
Fritz-Sennheiser-Platz 1
30900 Wedemark

Telefon: 05130 - 581 483

ellen.bruns[ät]wedemark[dot]de 

„Unsere Bewerbung für das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ist die folgerichtige Konsequenz aus unserem bisherigen Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Die Gemeinde Wedemark ist stolz auf die zahlreichen Projekte und Maßnahmen, die zum Schutz der Kinderechte bisher angestrengt worden sind. Besonders das Engagement der Kinder und Jugendlichen selbst zeigt, dass ihnen die Proklamation und das Einhalten ihrer Rechte ein wichtiges Bedürfnis sind. Unsere Bewerbung ist auch Ausdruck der Tatsache, dass wir – obgleich schon viel erreicht wurde – unser Engagement gerne noch weiter intensivieren würden. (…) Die Gemeinde Wedemark möchte auch in Zukunft dafür sorgen, dass Kinder ihre Rechte, Wünsche und Bedürfnisse zur Geltung bringen können. Darum bewerben wir uns für das Siegel „Kinderfreundliche Kommune.“

Helge Zychlinski

Bürgermeister

Helge Zychlinski

Bürgermeister Wedemark
Fritz-Sennheiser-Platz 1
30900 Wedemark

Telefon: 05130 581-217

helge.zychlinski[ät]wedemark[dot]de



Erfolgsgeschichten


Sportlich für Kinderrechte

Der alljährliche Tag des Sports in der Wedemark verbindet die Aufklärung über Kinderrechte mit Bewegung und Spiel. Mit dem regelmäßigen Programmpunkt "Staffellauf für Kinderrechte" wird das Weitertragen der Kinderrechte symbolisiert. Andere Programmpunkten variieren, haben aber immer die Kinderrechte, insbesondere das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe, im Blick. Ein Beispiel dafür ist die Station Blindenfußball. Durch die Kooperation mit lokalen Sportvereinen lernen Kinder und Jungendliche außerdem die Anlaufpunkte für ein sportliches Hobby in ihrer Gemeinde kennen.

Der Bürgermeister geht in die Schule

Die Gemeinde Wedemark veranstaltete den ersten "Bürgermeistertag": Einen Schultag lang stellten Schüler_innen aus Real-, Gesamtschule und Gymnasium dem Gemeindevorstand ihren Blick auf die Wedemark vor. Die dazu verwendeten Präsentationen hatten sie in einem vorhergehenden Projekttag erarbeitet, der unter anderem eine Crashkurs zu Kommunalpolitik beinhaltete. Die somit gut vorbereiteten Jugendlichen stellten dem Bürgermeister, der Ersten Gemeinderätin und dem Gemeindekämmerer auch ihre eigenen Gestaltungsideen für die Wedemark vor. Diese Anregungen werden mit anderen Ergebnissen der Jugendbeteiligung gebündelt und bearbeitet.

Der "Bürgermeistertag" soll ab jetzt jährlich stattfinden.

Kinder- und Jugendideen für ein Neubaugebiet

In der Wedemark wird ein neues Baugebiet erschlossen. Bei der Planung brachten die jungen Bürger_innen der Gemeinde ihre Vorstellungen davon ein, wie eine perfekte Wohnumgebung für sie aussehen würde. Dafür besichtigten sie das Gelände, erklärten und gestalteten ihre Wünsche und tauschten sich am Ende mit den Bauplannerinnen aus. Grundschüler_innen und Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren arbeiteten dabei in Tandems zusammen.

Insgesamt waren die Schüler_innen sehr motiviert ihre Ideen einzubringen und in künstlerischer Art und Weise darzustellen.

© KfK

"Pimp Your Town" - Jugendliche in der Wedemark reden mit

Gemeinsam mit dem Verein "Politik zum anfassen e.V." führte die Gemeinde Wedemark jährlich das Planspiel zur Ratsarbeit mit Jugendvertreter_innen durch, in denen diese über die Entwicklung ihrer Gemeinde diskutierten und eine Vielzahl an Ideen und Anliegen hervorbringen. Im Jahr 2017 nahmen 100 Schüler_innen teil und erarbeiteten insgesamt 45 Maßnahmen. Diese wurden von den Jugendlichen priorisiert und Pat_innen ernannt, um weitere Schritte einzuleiten.