Gefördert vom

Gemeinde Remchingen

Remchingen ist eine 11.700 Einwohner starke Gemeinde im baden-württembergischen Enzkreis. Mit 2200 Kindern und Jugendlichen ist Remchingen eine relativ kinderreiche Kommune.

Remchingen ist die zweite Kommune aus Baden-Württemberg, die an dem Verfahren "Kinderfreundliche Kommune" teilnimmt. Die Vereinbarungsunterzeichnung mit Remchingen fand im Februar 2015 statt.

 


Ansprechpartnerin

Michaela Ungerer

Rathaus Wilferdingen
Hauptstraße 5
75196 Remchingen

Telefon: 07232 - 797 912

mungerer[ät]remchingen[dot]de


"Unsere Gemeinde hat in den vergangenen Jahren viele Anstrengungen unternommen, um die Kinder- und Jugendarbeit weiter zu intensivieren. So wurde bei uns im letzten Jahr nach einem langen Prozess der Gemeindeentwicklungsplan „Remchingen 2020“ verabschiedet. Im Vorfeld gab es neben zwei Workshops für Erwachsene und einen für die Wirtschaft speziell auch einen Workshop nur für Jugendliche, damit auch deren Wünsche und Vorstelllungen in den Plan einfließen. Trotz all unserer Bemühungen fehlt uns ein Leitmotiv, mit dem wir auch in der Öffentlichkeit noch mehr auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen können. Ich erhoffe mir durch die Teilnahme am Vorhaben "Kinderfreundliche Kommune" genau diese Wirkung und werde das Projekt mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen und fördern.“

Luca Wilhelm Prayon

Bürgermeister

Luca Wilhelm Prayon

Rathaus Wilferdingen
Hauptstraße 5
75196 Remchingen

Telefon: 07232 7979-11

lprayon[ät]remchingen[dot]de

Erfolgsgeschichten


Halbzeit in der Kinderfreundlichen Kommune Remchingen © Rainer Zilly

Halbzeit in Remchingen

Die Kinderfreundliche Kommune Remchingen hat am 21. Febraur 2019 ein gelungenes Halbzeitevent durchgeführt.

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Die Kinderfreundliche Kommune Remchingen macht mit der Kampagne "Online-Pause für Eltern", Foto © Julian Zachmann

Kampagne "Online-Pause für Eltern"

Michaela Ungerer und unsere Kommune Remchingen beteiligen sich an der Plakataktion "Online-Pause für Eltern".

Schüler_innenvertretung spricht direkt mit dem Bürgermeister

Die Gemeinde Remchingen setzte sich in ihrem Aktionsplan das Ziel, dass Schüler_innenvertretungen aller Schulen ihre Interessen regelmäßig und nachhaltig in die Verwaltung einbringen können. Inzwischen wurden jährliche Gesprächsrunden mit dem Bürgermeister und der zuständigen Verwaltungsmitarbeiterin ins Leben gerufen. Darin berichteten die Schüler_innen in lockerer Gesprächsatmosphäre, was sie an ihren jeweiligen Schulen beschäftigt und wofür sie Verbesserungsvorschläge haben.

So sahen die Schüler_innen beispielsweise an einer Schule, dass Schließfächer dringend gebraucht wurden. Dieses Anliegen wurde nach einer kurzen Planungsphase direkt umgesetzt.

Kinder gestalten Remchingens Rathausplatz

Auf dem Remchinger Rathausplatz entsteht eine neue Spielfläche. Um diese für Kinder so attraktiv wie möglich zu gestalten, wurden sie bei der Planung mit einbezogen. Die einzige Vorgabe war, dass ein bespielbarer Schriftzug entstehen soll. Für das Wort sowie die Art und Weise, wie die einzelnen Buchstaben bespielt werden könnten, brachten die Kinder eigene Vorschläge ein. Der Gemeinderat und das zuständige Planungsbüro konnten damit aus einer Fülle an kreativen Ideen einen Entwurf erstellen, den die Kinder dann vorstellten. Insgesamt waren fast 200 Schüler_innen der dritten und vierten Klassen der Gemeinde beteiligt.

Remchinger Notinseln verbessern das Sicherheitsgefühl für Kinder

In Remchingen wurden Notinseln für Kinder eingerichtet. Wenn Kinder auf ihrem Schulweg Angst bekommen oder sich unsicher fühlen, haben sie nun konkrete Anlaufstellen: Unter anderen beteiligen sich Kindergärten und Einzelhändler_innen - so hat die Kommune schon fast 30 Notinseln. Beteiligte Einrichtungen werden geschult und bekommen ein Logo, das sie als Anlaufstelle für Kinder in einer Notsituation kennzeichnet.

Jugendliche teilen ihre Sicht auf Remchingen

Remchinger Schüler_innen trafen sich mit Vertreter_innen der Gemeindeverwaltung, um sich auszutauschen und den Ort zu begehen. Die Jugendlichen verdeutlichten, wo sie sich besonders wohlfühlen und wo sie Gefahrenstellen wahrnehmen. Beispielsweise wiesen sie auf eine Stelle des Schulwegs hin, die besonders im Winter schlecht ausgeleuchtet war.

Dieser Hinweis wurde von der Verwaltung umgehend aufgegriffen und eine neue Straßenlaterne angebracht. So konnte aus dieser Jugendbeteiligung schnell eine Verbesserung für alle Fußgänger erreicht werden.

Kinderrechte-Koffer