Gefördert vom

Kinder engagieren sich für Kinder

Nach dem Runden Tisch gegen Kinderarmut gehen Senftenberger Kinder die von ihnen selbst identifizierten Probleme an: Mit "Lesen am See" wurde ein Projekt für Kinder geschaffen, deren finanzieller oder sozialer Hintergrund ihre gesellschaftliche Teilhabe erschwert. Die Mitglieder des Kinderbeirats suchten für das Projekt nach geeigneten Orten in und um Senftenberg. Gleichzeitig wurden mit Hilfe der Schulen Senftenberger Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren ausgewählt, die durch Vorlesen gefördert werden sollten. Die ausgewählten Kinder wurden in drei Gruppen eingeteilt, um ihnen je altergerechte Angebote bieten zu können.

Im Sommer schließlich lasen die ehrenamtlichen Lesepat_innen einmal im Monat an einem anderen vom Kinderbeirat ausgewählten Ort am See vor.

Jugendliche planen eigenen Street-Workout Park

Jugendliche in Weil am Rhein haben sich stark gemacht für die Installation eines Street-Workout Parks und diesen bei der Stadtverwaltung beantragt. Mit Erfolg! Gemeinsam mit Mitarbeiter_innen der Stadtverwaltung konzipierten und realisierten sie die Anlage. Im Mai 2015 wurde die neue Trendsportanlage in Weil am Rhein für jugendliche Sportbegeisterte eröffnet.

Kinder gestalten Remchingens Rathausplatz

Auf dem Remchinger Rathausplatz entsteht eine neue Spielfläche. Um diese für Kinder so attraktiv wie möglich zu gestalten, wurden sie bei der Planung mit einbezogen. Die einzige Vorgabe war, dass ein bespielbarer Schriftzug entstehen soll. Für das Wort sowie die Art und Weise, wie die einzelnen Buchstaben bespielt werden könnten, brachten die Kinder eigene Vorschläge ein. Der Gemeinderat und das zuständige Planungsbüro konnten damit aus einer Fülle an kreativen Ideen einen Entwurf erstellen, den die Kinder dann vorstellten. Insgesamt waren fast 200 Schüler_innen der dritten und vierten Klassen der Gemeinde beteiligt.

Stadtpass unterstützt Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien

Regensburg hat die "Regensburgkarte" eingeführt. Dies ist ein Stadtpass, der einkommensschwachen Bewohner_innen der Kommune Vergüstigungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder beim Besuch von kulturellen Einrichtungen gewährt. Für Kinder und Jugendliche ist solch ein Angebot von besonderer Relevanz, da der ÖPNV für sie ein essentielles Mittel zur eigenständigen Mobilität darstellt.

Regensburger Schüler_innen gestalten Spiel- und Sportpark

In Regensburg entsteht derzeit der drittgrößte Park der Stadt. Den Spiel- und Sportbereich der Anlage konnten Kinder und Jugendliche in mehreren Beteiligungsrunden selbst mitentscheiden und gestalten. Kinder und Jugendliche einer schulvorbereitenden Einrichtung und eines Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen sowie Schüler_innen einer Grund- und einer Mittelschule brachten dabei ihre Ideen ein.

Durch ein vom Stadtrat verabschiedetes Beteiligungskonzept ist Kinder- und Jugendpartizipation im regensburger Verwaltungshandeln verbindlich verankert.

Sportlich für Kinderrechte

Der alljährliche Tag des Sports in der Wedemark verbindet die Aufklärung über Kinderrechte mit Bewegung und Spiel. Mit dem regelmäßigen Programmpunkt "Staffellauf für Kinderrechte" wird das Weitertragen der Kinderrechte symbolisiert. Andere Programmpunkten variieren, haben aber immer die Kinderrechte, insbesondere das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe, im Blick. Ein Beispiel dafür ist die Station Blindenfußball. Durch die Kooperation mit lokalen Sportvereinen lernen Kinder und Jungendliche außerdem die Anlaufpunkte für ein sportliches Hobby in ihrer Gemeinde kennen.