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Mitbestimmung bei der Verbesserung des ÖPNV in Potsdam

Ob Tram, Bus, Fähre, S-Bahn oder Zug – viele Kinder und Jugendliche nutzen den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), dessen Details werden wiederum im Nahverkehrsplan geregelt. An der Überarbeitung dieses Plans wurden in Potsdam erstmalig Kinder und Jugendliche beteiligt.

Circa 500 junge Potsdamer_innen zwischen 10 und 23 Jahren gaben ihre Meinungen zur Verbesserung des ÖPNV ab. Dabei ging es beispielsweise um Taktzeiten, Anschlüsse, Haltestellen und die Ausstattung der Verkehrsmittel. Die Ergebnisse wurden an die Stadtverwaltung sowie das zuständige Planungsbüro übergeben und fließen nun in den Nahverkehrsplan ein.

Potsdam bekommt Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen

In einer kinderfreundlichen Kommune sollen Kinder- und Jugendinteressen in der gesamten Verwaltung Beachtung finden. Denn Kinderrechte sind ein Querschnittsthema - ähnlich wie beispielsweise Geschlechtergerechtigkeit oder Integration.

Deswegen setzt die Stadt Potsdam nun eine Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen ein. Sie wird ab September 2018 dafür Sorge tragen, dass die Bedürfnisse der jungen Potsdamer_innen in allen städtischen Planungsprozessen mitgedacht werden.

Bereits zur Erstellung ihres Aktionsplans hatte die brandenburgische Hauptstadt eine zusätzliche halbe Stelle im örtlichen Kinder- und Jugendbüro geschaffen.

Neue Stellen für Kinder- und Jugendbüro in Köln

Die frisch gesiegelte Kommune Köln richtet ein kooperatives Kinder- und Jugendbüro ein und die Jugendverwaltung schafft dafür zwei neue Stellen. Jugendliche, vertreten durch den Kölner Jugendring, werden hier gleichberechtigt mit diesen neuen Vertreter_innen der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. Die Interessen und Rechte junger Kölner_innen bekommen somit eine nachhaltige institutionelle Verankerung in der Stadt.

Hanau erhält ein Kinder- und Jugendbüro

Seit dem 1. Januar 2016 ist die Stelle des Kinder- und Jugendbüros in Hanau mit einer 25 Stundenstelle neu besetzt. Das Büro hat seinen Sitz an zentraler Stelle im Rathaus im Stadtladen.