Aktuelle Meldung

21.10.2016

Rhetoriktraining und Kinderrechtekoffer in Senftenberg

Am 8. Oktober 2016 hatten die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments Senftenberg die Gelegenheit, sich in der Kunst des Redens zu üben. Außerdem war der Kinderrechtekoffer der Stadt Anfang Oktober wieder im Einsatz. Die beiden Ideen sind aus dem Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommunen“ der Stadt Senftenberg hervorgegangen.

Rhetoriktraining für das Kinder- und Jugendparlament

Moritz Kirchner, Vizemeister im Debattieren 2015 und Verhaltens und Kommunikationstrainer, hat zusammen mit den Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlaments ein Rhetoriktraining durchgeführt. Neben der gewohnten Kommunikationsfähigkeiten haben die Kinder und Jugendlichen auch ihre nonverbale Kommunikation, wie zum Beispiel die Körpersprache, trainiert. Einige zeigten sich überrascht wie vielseitig das Thema sein kann. Argumentationsmuster wurden genauso angesprochen, wie auch die Redestruktur. Außerdem wurden die Kinder und Jugendlichen darin ermuntert und bestärkt ihre eigene Rhetorik weiterzuentwickeln.

Der Kinderrechtekoffer

Senftenberg arbeitet weiter daran die Kinderreichte in der „Kinderfreundlichen Kommune“ zu etablieren. De Kinderrechtekoffer war im Oktober bereits zum zweiten Mal auf Reisen. Dieses Mal war der Kinderrechtekoffer der Stadt Senftenberg in der sechsten Klasse der Linden-Grundschule Hosena. Zuvor war er Ende September bereits in der sechsten Klasse der Regenbogen-Grundschule.

Mithilfe des Kinderrechtekoffers haben die Kinder die Möglichkeit, sich spielend mit ihren Rechten auseinanderzusetzen und dazu auszutauschen. So stellten die Kinder unter anderem fest, dass sie trotz ihrer Unterschiede, wie Haarfarben, Narben, bemalte oder nicht bemalte Fingernägel, alle gleich sind. Zudem wurde das Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ vorgestellt. Einige Schülerinnen und Schüler wussten wohl schon erstaunlich gut über das Vorhaben Bescheid.

„[E]s genügt nicht, zu wissen, DASS es Rechte für Kinder und Jugendliche gibt – man muss auch wissen, WELCHE Rechte es gibt und WIE sie durchgesetzt werden können.“ (Quelle: Zitat von der Webseite der Stadt Senftenberg)

Weitere Informationen finden Sie hier.