Aktuelle Meldung

27.11.2015

Internationaler Austausch mit Südkorea

Am 26. November besuchte eine Delegation aus Südkorea das Berliner Büro des Vereins "Kinderfreundliche Kommunen e.V.". Zuvor war die Delegation aus acht Führungskräften aus Jugendhilfeeinrichtungen bereits zum Erfahrungsaustausch in Wolfsburg.

In Berlin standen der allgemeine Austausch zum Verfahren sowie die praktische Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen im Zentrum des Dialogs. In diesem Zusammenhang stellten Dr. Heide-Rose Brückner und Susanne Fuchs unter anderem auch das erfolgreiche Partizipationstool stadtspielerJUGEND vor.

Im Kinder- und Jugendbüro Wolfsburg informierte sich die Delegation zum aktuellen Stand der Umsetzung des Aktionsplans. Die städtische Kinderbeauftragte Katrin Binius freut sich, dass die Stadt Wolfsburg auch auf der internationalen Ebene als erfolgreiches Beispiel für eine kinderfreundliche Kommune wahrgenommen wird. "Von unseren Erfahrungen kann der Landkreis Wanjugun sicherlich profitieren, auch wenn die kommunalen Strukturen in Wolfsburg nicht vollständig auf Südkorea übertragbar sind", so die Kinderbeauftrage.

Der Landkreis Wangjunun bereitet zurzeit einen Antrag für die Bewerbung als "Kinderfreundliche Kommune" beim Kinderhilfswerk UNICEF vor. Die Stadt Wolfsburg erhielt im November 2014 als zweite Stadt Deutschlands das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" und übernahm damit eine Vorreiterrolle bei der bundesweiten Stärkung von Kinderrechten und der Umsetzung kinderorientierter Politik.

Die Child Friendly Cities-Initiative und die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention sind ein weltweites Vorhaben. Der internationale Dialog ist wichtiger Bestandteil des Vorhabens "Kinderfreundliche Kommune".

Foto: Wolfsburg

Berlin