Rechter Teil

Ich bin ein Blindtext. Von Geburt an. Es hat sehr lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deswegen ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich niemals die Chance habe in einer grossen Zeitung zu erscheinen. Aber bin ich deswegen weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne ein Text. Und sollten Sie mich jetzt dennoch zu ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.

Erfolge in den Kinderfreundlichen Kommunen

Bei der Erfolgsübersicht handelt es sich um eine Auswahl aus unseren "Kinderfreundlichen Kommunen." Unter der Rubrik Kommunen finden Sie weitere Informationen.

 

die Kommunen sind alphabetisch sortiert

Algermissen

Kinderfreundlichkeit im Leitbild
Im Juni 2016 hat die Gemeinde ihr neues Leitbild beschlossen. „Die Gemeinde Algermissen sieht die UN-Kinderrechtskonvention als handlungsweisende Leitlinie für ihr kommunales Handeln an. Eine lokale Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention mit entsprechenden Strukturen und Maßnahmen ist das Ziel“, heißt es darin nun.

Jugendbeauftragter
Im Juni 2016 hat der Gemeinderat Algermissen den hauptamtlichen Leiter des Fachdienstes Kinder, Jugend, Familie als Kinder- und Jugendbeauftragter der Gemeinde Algermissen benannt und ihm eine Mitzeichnungspflicht im Rathaus eingeführt. Weiterhin fungieren zwei weitere MitarbeiterInnen der Jugendpflege als Ansprechpersonen für Kinder und Jugendliche.

Beteiligung für neues Naherholungsgebiet
Rund 100 BürgerInnen, einschließlich Kinder und Jugendliche, nahmen an einem kreativen Aktionstag zur Gestaltung eines Konzepts für das neue Naherholungsgebiet „Bördeglück“ in Algermissen teil.

(Algermissen setzt Maßnahmen seit Februar 2016 um)

Hanau

Kinder und Jugendbüro
Die Stelle des Kinder- und Jugendbüros ist seit dem 1. Januar 2016 mit einer 25 Stundenstelle neu besetzt. Das Kinder- und Jugendbüro hat seinen Sitzt an zentraler Stelle im Rathaus im Stadtladen.

Befragung von Kindern
Im Mai 2016 führte das Kinder- und Jugendbüro in Kooperation mit dem Nachbarschaftshaus Lamboypark, eine Befragung von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren durch. Befragt wurde zum Thema Freizeit, Lieblingsaktivitäten, Spielplätze und was ihrer Meinung nach in Hanau noch fehlt oder verändert werden sollte.

Hanauer Schülerinnen und Schüler kennen die Kinderrechte
Die Projektvorstellung erfolgte im April 2015, der Projektbeginn nach den Sommerferien 2015 an den Schulen, vorher wurden Schulungen für Lehrer durchgeführt.

Kinder wirken bei Stadtplanung und Stadtentwicklung mit
Ein Konzept (Checkliste) für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Hanauer Stadtplanung wurde vom Stadtplanungs- und Grünflächenamt entwickelt und freigegeben.

Kinder- und Jugendbüro unterstützt den Schlossumbau
Bei der Umgestaltung von Schloss Philippsruhe ist Partizipation von Kindern fester Bestandteil der Planungen. „Dem Projektteam ist es ein großes Anliegen, hier qualitativ hochwertige Angebote zu schaffen und gleichzeitig die Freude am Lernen und Entdecken nicht zu vergessen“, erläutert Dr. Katharina Bechler, Direktorin der Hanauer Museen.

Jugendplenum 2015
Im Rahmen des Hanauer Aktionsplanes bewarben sich 13 Schulklassen und Jugendgruppen mit Projekten zum Thema „Toleranz und Menschenrechte“ um einen von Oberbürgermeister Claus Kaminsky ausgeschriebenen Jugendpreis von 5.000 Euro, der auf dem Jugendplenum im Oktober 2015 von einer fünfköpfigen jugendlichen Jury an mehrere Ideen vergeben wurde.

Regensburg

Kinderschutz stärken
Die Jugendschutzstelle wurde mit zusätzlichen Personal verstärkt. Der Regensburger Jugendhilfeausschuss beschloss am 23.09.2015 offiziell, das Bürgerstift St. Michael für mehrere hunderttausende von Euro in ein "Menschen in Not-Schutzhaus" umzuwandeln. Die Stadt Regensburg beteiligt sich am Projekt Notinseln, einer Initiative der Hänsel und Gretel Stiftung. Hierdurch konnten im ganzen Stadtgebiet Kindernotinseln geschaffen werden.

Kinder-und Jugendpartizipation
Das Konzept zu Kinder- und Jugendpartizipation in Regensburg wurde entwickelt und dem Jugendhilfeausschluss vorgelegt. Die durchgeführten Partizipationsprojekte werden dokumentiert, um sie dem Stadtrat vorzustellen. Mit der internationalen Jugendkonferenz WeRinternational wurde Jugendbeteiligung zudem auf eine internationale Ebene gehoben.

Spielleitplanung im Regensburger Südosten mit Kasernenviertel
Verankert im Konzept Familienfreundliches Regensburg und im Aktionsplan begann im Juli 2014 die Spielleitplanung für den Stadtteil Kasernenviertel. Nach Streifzügen wurde im Herbst 2015 eine umfangreiche Kinder- und Jugendbefragung und im Januar 2016 die Partizipationsmethode Stadtspieler Jugend durchgeführt. Der Spielleitplan wurde im Herbst 2016 verbindlich vom Stadtrat beschlossen.

Neue Kinder- und Jugendspielplätze
Insgesamt wurden zwischen 2013 und 2015, 21 Spiel- und Bolzplätze neu errichtet oder saniert. Auf allen gibt es speziell auf die Wünsche der Kinder und die jeweilige Örtlichkeit zugeschnittene Spielmöglichkeiten. Den Planungen gingen jeweils Kinder- und Jugendbeteiligungsverfahren voraus. Dabei konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Wünsche und Erwartungen einbringen, die zur Grundlage für die neuen Spielanlagen wurden.

Jugendbeirat
Der Jugendbeirat wurde im April 2015 durch Stadtratsbeschluss bestätigt. Nach einem intensiven Wahlkampf wurden im Februar 2016 21 Mädchen und Jungen in den Jugendbeirat der Stadt gewählt. Die Mitglieder werden nun zwei Jahre lang die Interessen der jungen Menschen in der Stadt vertreten. Wahlberechtigt waren 4.332 Jugendliche im Stadtgebiet. Wählen war an 17 Schulen und in acht Jugendzentren möglich. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 20 Prozent.

Kinderrechteagentur
Im August 2015 wurde die Station Kinderrechteagentur als nun fester Bestandteil von Mini-Regensburg umgesetzt.

Informationen für Fachkräfte
Ein Materialkoffer zum Thema Kinderrechte für das Kindergartenalter wurde vom Amt für kommunale Jugendarbeit entwickelt und kann seit Sommer 2015 entliehen werden. Ein Materialkoffer für die Grundschulen ist in Planung.

Fahrradfahren in der Altstadt
Nach einer einjährigen Testphase wurde die Altstadt und der Alleengürtel für Fahrräder geöffnet. Dies hatten sich viele Kinder und Jugendliche gewünscht.

Einführung Stadtpass
Die Stadt Regensburg hat den Stadtpass eingeführt. Dieser soll sozial schwächere Menschen mehr Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Gerade auch Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien profitieren davon. Mit dem Stadtpass gibt es Vergünstigungen bei RVV Tickets und auch städtischen Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

Senftenberg

Informationen zu Kinderechten
Am Weltkindertag im September 2015 wurde eine Rallye zum Thema Kinderrechte durch das Kinder- und Jugendparlament veranstaltet, bei der 42 Kinder teilnahmen.

Stadtteilspaziergang
Im Februar 2016 fand der 1. Stadtteilspaziergang für Kinder in Senftenberg statt. Die sogenannte „Pilotgruppe“, Kinder des Hortes „ART-Kids“ aus dem Pegasus, hatte dafür bereits im Vorfeld einen Stadtteilspaziergang erprobt und die Route selbstständig festgelegt. Eine Ausstellung wird vorbereitet.

Fachforen "Kinder- und Jugendbeteiligung in Senftenberg"
Im Mai und Juni 2016 fanden im Rathaus zwei Fachforen zum Thema "Kinder- und Jugendbeteiligung in Senftenberg" statt. Der Teilnehmerkreis setze sich aus VerwaltungsmitarbeiterInnen, VertreterInnen aus Politik, SchulleiterInnenn und Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit zusammen.

Schule ohne Mobbing
Im November 2015 fand die Auftaktveranstaltung mit Kindern, Eltern, Lehrern und Schulleitern zum Beginn des Contigo-Projektes (Schule ohne Mobbing) mit Workshops inhaltlicher Art statt. Im Sommer 2015 war die Walther-Rathenau-Grundschule als Erste im Land Brandenburg mit diesem Zertifikat ausgezeichnet worden.

Kinderparlamente in Kindergärten
Im November 2015 wurden die ersten Kinderparlamente in den Kitas der Stadt gegründet.

Eigener Fonds für das Kinder- und Jugendparlaments
Das Kinder- und Jugendparlament wird ab kommendem Jahr mit einem Fonds in Höhe von 3.000 € gestärkt. Es verwaltet ihn eigenständig und vergibt ihn an ausgewählte Kinder- und Jugendinitiativen, die sich für den Fonds bewerben.

Weil am Rhein

Kinder- und Jugendbeauftrage
Seit November 2014 hat die Stadt mit der Ernennung von Michaela Rimkus eine Kinder- und Jugendbeauftragte in der Verwaltung.

Kinderfreundlichkeit im Leitbild
Im Februar 2016 verabschiedete der Stadtrat das Leitbild: Grundsätze der Kinderfreundlichen Kommune Weil am Rhein.

Theaterstück Kinderrechte
Die Klasse 5d der Realschule Dreiländereck beschäftigt sich seit Oktober 2015 mit den Kinderrechten. Sie führte ein Theaterstück auf und leistete dadurch einen tollen Beitrag die Rechte bei Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen.

Informationen zu den Kinderrechten
Seit Oktober 2015 stehen drei Kinderrechte-Koffer bereit. Sie beinhalten umfangreiches Informations- und Unterrichtsmaterial. Die Koffer können von Schulen bei der Kinder- und Jugendbeauftragten ausgeliehen werden.

Kinder- und Jugendetat
2.000 Euro wurden dem Jugendparlament in 2015 von der Stadt zur Verwendung für eigene Projekte übergeben. Das Jugendparlament bereitet Jugendfonds vor.

Sport findet Raum und Zeit
Im Mai 2015 wurde die neue Trendsportanlage "Street Workout Park“ der Stadt Weil am Rhein für jugendliche Sportbegeisterte eröffnet. Die Anlage wurde zusammen mit Jugendlichen und Mitarbeitern der Stadt Weil am Rhein konzipiert und realisiert.

Wolfsburg

Stärkung des Kinder- und Jugendbüros
Ab April 2015 wurde die Stelle der Kinderbeauftragten für den Bereich der „Kinderfreundlichen Kommune“ organisatorisch dem Dezernat II zugeordnet, um die Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse durch schnellere und einfachere Zugänge zu den einzelnen Geschäftsbereichen zu stärken. Sie verantwortet eine eigene Öffentlichkeitsarbeit und erhält einen Sitz im Jugendhilfeausschuss.

Gründung eines Kinderbeirats
Am 13. Oktober 2015 wurde der erste Kinderbeirat der Stadt Wolfsburg offiziell eröffnet. Im Vorfeld hatten sich 31 Mädchen und Jungen freiwillig für den Kinderbeirat angemeldet. Sie wollen nun für ein Jahr in Wolfsburg mitreden.

Projekte des Kinderbeirates
Der Kinderbeirat pflanzte im Mai 2016 einen Apfelbaum am Allerseeufer. Die Baumpflanzaktion wurde durch das Projekt KLIK (Kleine Leute - Interessante Konzepte) ermöglicht, welches die Bürgerstiftung Wolfsburg mit 5.000 Euro fördert. Die Kinder können mit diesem Budget eigene Projekte umsetzen. Mit der Pflanzung des Apfelbaumes geht ein großer Wunsch der Mitglieder des Kinderbeirates in Erfüllung.

Qualifizierung von Moderatorinnen und Moderatoren für Kinder und Jugendbeteiligung
Gemeinsam mit der VHS Wolfsburg wurde eine eigens für Wolfsburg konzipierte, berufsbegleitende einjährige Fortbildung zum/r Partizipationsbegleiter/in der Stadt Wolfsburg initiiert, die am 20.04.2015 begonnen hat und bis Mai 2016 läuft.

Jugendforum Reislingen
Haltbare Netze für die Fußballtore und einen Grillplatz mit einer Hütte. Das waren die wichtigsten Ergebnisse des Jugendforums im Bürgerzentrum in Reislingen vom 3. März 2016. Insgesamt 11 Jungs und ein Mädchen im Alter von 13 bis 19 Jahren arbeiteten während eines eintägigen Workshops an Veränderungen rund um Reislingen.