Rechter Teil

Ich bin ein Blindtext. Von Geburt an. Es hat sehr lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deswegen ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich niemals die Chance habe in einer grossen Zeitung zu erscheinen. Aber bin ich deswegen weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne ein Text. Und sollten Sie mich jetzt dennoch zu ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.

Aktuelle Meldung

27.01.2017

Halbzeitgespräch in Wolfsburg

Am 26. Januar 2017 fand in der Stadt Wolfsburg das Halbzeitgespräch zur Umsetzung des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ statt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs, die Kinderbeauftragte Katrin Binius und Anne Lütkes, Vorstandsmitglied des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“, begrüßten die Anwesenden im Haus der Jugend.

Im ersten Teil der Zwischenprüfung stellten die Kinder und Jugendlichen ihre zahlreichen Beteiligungsprojekte vor. Dazu zählten u.a. das Rollenspiel Ratssitzung, ein Spielnachmittag mit geflüchteten Kindern sowie die Pflanzung eines Apfelbaums. Anschließend gab es einen „Gallery Walk“, wo einige Projekte der neuen Partizipationsbegleiterinnen und -begleiter vorgestellt worden sind. Diese hat Wolfsburg im Rahmen eines eigens für die Stadt entwickelten Konzepts ausgebildet. Unter den Projekten waren unter anderem auch Spielplatzplanungen, die sie zusammen mit Kindern und Jugendlichen entworfen haben.

Im zweiten Teil der Zwischenprüfung sind alle Beteiligten in den gemeinsamen Dialog getreten. Die Sachverständigen, das Kinder- und Jugendbüro und Mitglieder des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V“ tauschten sich mit den insgesamt 22 Kindern und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 8 und 27 Jahren zum Umsetzungsstand des Vorhabens aus. In Bezug auf die Beteiligungsmöglichkeit durch den seit Oktober 2015 eingeführten Kinderbeirat sagte ein Kind, dass es hier die Chance sehe, Kritik zu üben, wie zum Beispiel am Schulessen. Ein anderes Kind machte deutlich, dass es ihm um die Stadt gehe, zu der es sich schließlich Gedanken machen müsse. Wichtige Themen waren das Fahrradfahren und die Verkehrssicherheit sowie der ÖPNV.  Gelobt haben die Kinder das Jugendhaus Ost, das einen diskriminierungsfreien Raum schaffe und auch Kinder unter 14 Jahren einlädt, sich dort zu treffen.