Rechter Teil

Ich bin ein Blindtext. Von Geburt an. Es hat sehr lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deswegen ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich niemals die Chance habe in einer grossen Zeitung zu erscheinen. Aber bin ich deswegen weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne ein Text. Und sollten Sie mich jetzt dennoch zu ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.

Prozess und Überprüfung

Sachverständige begleiten und prüfen

Das Vorhaben Kinderfreundliche Kommune ist für alle teilnehmenden Kommunen ein Prozess auf dem Weg zu mehr Kinderfreundlichkeit. Der Verein und die Sachverständigenkommission begleiten die Kommunen auf ihrem Weg und überprüfen die Ernsthaftigkeit und Umsetzung.

Der Sachverständigenkommission kommen folgende Aufgaben zu:

  • sie begleitet mit dem Sachverstand der Mitglieder das Vorhaben
  • sie unterstützt den Vorstand bei den Aktionsplänen der Kommunen
  • sie erarbeitet das Votum zur Siegelvergabe für den Vorstand
  • sie nimmt Kontakt zu den Kommunen auf und berät sich mit Kindern und Jugendlichen.

Der Verein organisiert den fachlichen Austausch unter den teilnehmenden Kommunen, beauftragt die wissenschaftliche Begleitung, erstellt Leitfäden für den Aktionsplan, die Zielvereinbarung und das Prüfverfahren und unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen.

Prof. Dr. L. Krappmann

Vorsitz:

Prof. Dr. Lothar Krappmann

Max Planck Institute for Human Development
www.mpib-berlin.mpg.de/en/research/lifespan-psychology

und

Pia-Yvonne Schäfer

Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunale Kinderinteressenvertretungen
www.kinderinteressen.de

Austausch

Die Kommunen im Netzwerk

Bereits seit der Pilotphase des Vorhabens Kinderfreundliche Kommunen sind der fachliche Austausch und die Vernetzung der teilnehmenden Kommunen eine Basis für die Ausgestaltung des Vorhabens und die Entwicklung von Standards für die Siegelvergabe in Deutschland.
Regelmäßige Seminare ermöglichen den Austausch von Best Practise-Beispielen und die gemeinsame Beratung von Lösungen für regionale Herausforderungen. Die Vernetzung mit internationalen Beispielen guter Praxis aus Kommunen in Europa und weltweit über die Anbindung an die Initiative „Child friendly Cities“ ist beabsichtigt.
Die wissenschaftliche Begleitung durch das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik sowie die Integration des Vorhabens in ein Jugend-Förderprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bieten den Kommunen die Möglichkeit, neueste Erkenntnisse für die eigene Arbeit zu nutzen.
Die teilnehmenden Kommunen können Unterstützung bei regionalen Fortbildungsangeboten und durch die Netzwerke der Träger, z.B. das Moderatorennetzwerk in Anspruch nehmen. Die Kommunen sind darüber hinaus Mitgestalter des gemeinsamen Internetauftrittes www.kinderfreundliche-kommunen.de und nehmen selbst teil an internetgestützten Foren (z.B. auch für Kinder und Jugendliche der Kommune).