Rechter Teil

Ich bin ein Blindtext. Von Geburt an. Es hat sehr lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deswegen ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich niemals die Chance habe in einer grossen Zeitung zu erscheinen. Aber bin ich deswegen weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne ein Text. Und sollten Sie mich jetzt dennoch zu ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.

Die Pilotkommune Wolfsburg

Wolfsburg in Niedersachsen

Die Stadt Wolfsburg liegt im östlichen Niedersachsen und zählt gegenwärtig mehr als 124.000 Einwohner, darunter rund 19.200 Kinder (Alter von 0-18 Jahre). Sie gehört zu den grünsten und gesündesten Städten Deutschlands. Bereits 2009 wurde Wolfsburg als familienfreundlichste Stadt Niedersachsens ausgezeichnet. Damit ist die Stadt schon einen wichtigen Schritt in Richtung Kinderfreundlichkeit gegangen.

Dass die Weichen bereits seit Langem richtig gestellt wurden, zeigen unter anderem folgende Beispiele: Das Kinderkulturprogramm „Beste Plätze“ als Netzwerk für stadtteilorientierte Kinderkulturveranstaltungen, das Fanprojekt, das Projekt „Kinderträume leben – Freundeskreise schaffen“ als Projekt der Wolfsburger Jugendförderung und die Maßnahmen der Schulmediation. Des Weiteren gibt es das JOBWERK, die Jugendberufshilfe der Stadt Wolfsburg, eine einzigartige Einrichtung von Stadt, Arbeitsagentur und Caritas, die den Übergang von Schule zu Beruf fördert. Als Basis für die Entwicklung zur kinderfreundlichen Kommune kann das seit dem Jahr 2000 betriebene Kinder- und Jugendbüro der Stadt Wolfsburg betrachtet werden. Der Schwerpunkt des Kinder- und Jugendbüros liegt in der Umsetzung der Kinderrechte, insbesondere das Recht der Kinder „an allen sie betreffenden Belangen beteiligt zu werden“ (Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention). Ferner ermittelt es Kinder- und Jugendinteressen im „öffentlichen Raum“, berät und initiiert Beteiligungsprojekte.

Im Jahr 2012 hat sich die Stadt Wolfsburg für die Teilnahme am Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ entschieden. Daraufhin wurde ein umfangreicher Aktionsplan unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zur Steigerung der Kinderfreundlichkeit in Wolfsburg erarbeitet. Am 25.11.2014 wurde die Stadt Wolfsburg für ihren Aktionsplan mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet.

 

Fragt man Kinder und Jugendliche, was sie an ihrer Stadt gut finden, hört man:

"Das schönste in Wolfsburg ist das VW-Bad, dort gibt es Rutschen, Türme und Volleyballplätze." Marie, 9 Jahre

"Ich lebe gerne hier, weil die Stadt genau richtig ist. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein." Sebastian, 11 Jahre

"Ich finde gut, dass es so viele sportliche Sachen gibt, wie zum Beispiel die Soccer Five Arena." Chiara, 12 Jahre

"Ich mag an Wolfsburg das Badeland, besonders die Rutschen und den Wasserkanal. Im Winter gefallen mir der Rodelberg und die Schlittschuhbahn der Autostadt. An Wolfsburg gefallen mir der Bauspielplatz und der Garten der Nationen." Mehmet, 13 Jahre